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Nachricht vom 27.01.2022
Region
Corona im Kreis Neuwied: Inzidenz geht weiter steil nach oben
Die Kreisverwaltung Neuwied meldet am Freitag, dem 28. Januar 234 neue Corona-Infektionen. Die Zahl der in Quarantäne befindlichen Personen beträgt 744. Das Gesundheitsamt meldet zwei weitere Todesfälle in Heimbach-Weis und Bonefeld.
Neuwied. Am heutigen Freitag meldet die Kreisverwaltung 234 Neuinfektionen, relativ gleichmäßig verteilt über das gesamte Stadt- und Kreisgebiet. Ausreißer sind die Innenstadt Neuwied mit 48 Fällen und die Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach mit 44 Fällen. Die Sieben-Tage-Inzidenz wird für den Kreis Neuwied vom LUA mit 846,9 ausgewiesen und liegt damit gegenüber dem Donnerstag um über 200 Punkte deutlich höher. Am Wochenanfang wies das LUA noch einen Wert von 297,1 aus. Es gab also innerhalb von nur fünf Tagen mehr als eine Verdoppelung.

Der Landesdurchschnitt Rheinland-Pfalz steigt ebenfalls weiter an und liegt jetzt bei 881,1. Mit den Werten bleibt der Kreis Neuwied zwar in Land und Bund unterdurchschnittlich, aber die Zahlen nähern sich stetig dem allgemeinen Mittelwert an. In dem Nachbarkreis Altenkirchen liegt die Inzidenz aktuell bei 770,8 und im Westerwaldkreis bei 862,3. In allen drei Kreisen ist auffällig, dass die Inzidenz der unter 20-Jährigen ganz deutlich über 1.000 liegt. Spitzenreiter ist der Kreis Neuwied mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 1761,9. Bei den über 60-Jährigen ist die Inzidenz deutlich niedriger, so liegt sie im Kreis Neuwied bei 232,6.

Im Kreis gibt es leider wieder weitere Todesfälle zu beklagen. An Corona gestorben sind eine 1935 geborene Frau aus Heimbach-Weis und ein 1942 geborener Mann aus Bonefeld.

Die maßgebliche Hospitalisierungs-Inzidenz des Landes liegt bei 4,50. Ab Freitag, dem 14. Januar 2022 gibt es neue geänderte Schutzmaßnahmen. Details finden Sie hier.

Eine Übersicht über die aktuellen Impftermine im Kreis Neuwied und der Stadt Neuwied finden Sie hier. Die nächsten Zahlen veröffentlichen wir am Montag. (woti)
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