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Raiffeisenbank Neustadt ermöglicht Kauf eines modernen Ultraschallgeräts
Der Förderverein der Asbacher Kamillus-Klinik erhält von der Raiffeisenbank Neustadt eine Spende über 10.000 Euro und kann damit eine sinnvolle Investition tätigen.
Über das neue Ultraschallgerät (links im Bild) und die großzügige Spende der Raiffeisenbank Neustadt freuen sich (von links) Petra Pfeiffer, Ute Peil, Dr. Dieter Pöhlau, Margot Kieruj, Konrad Breul, Helmut Reith und Nicki Billig, der kaufmännische Direktor der Klinik. Foto: Peerenboom/Raiffeisenbank NeustadtAsbach. Diese Spende ist eine Investition in die Lebensqualität vieler Patienten; davon ist der ärztliche Direktor der Asbacher Kamillus-Klinik, Dr. Dieter Pöhlau, überzeugt und meint damit die Zuwendung der Raiffeisenbank Neustadt in Höhe von 10.000 Euro. Dieser Betrag hat der Klinik die Anschaffung eines modernen Ultraschallgeräts für die Neurourologie ermöglicht, wobei der Förderverein der DRK-Kamillus-Klinik den Rest zum Kaufpreis übernommen hat. Dessen Vorsitzender Helmut Reith dankte der Raiffeisenbank für die großzügige Spende.

Kein Wunder also, dass Raiffeisenbank-Vorstand Konrad Breul nur in glückliche Gesichter blickte, als er mit dem symbolischen Scheck in die Klinik kam, um sich ein Bild von der dringend benötigten Anschaffung zu machen. „Unser Motto lautet: Aus der Region, für die Region. Diesen Gedanken hat Friedrich Wilhelm Raiffeisen einst geprägt, und wir stehen weiter in dieser Tradition“, betonte Konrad Breul. „Wir freuen uns, dass wir mit dieser Spende aus den Zweckerträgen unseres Gewinnsparens den Weg für Ihr Herzensanliegen freimachen konnten.“

Hilfe bei Blasenstörungen

Besonders Margot Kieruj, die Leiterin der Neurourologie, ist froh, ihre Patienten noch besser untersuchen zu können. „Durch das Ultraschallgerät wird meine Arbeit deutlich erleichtert“, berichtet die Fachärztin für Urologie, die nach ihrer Tätigkeit als Konsiliarius der Uniklinik Bonn seit nunmehr vier Jahren an der Kamillus-Klinik wirkt. Sie behandelt in Asbach insbesondere Blasenstörungen, wie sie bei der Multiplen Sklerose aber auch bei anderen Erkrankungen auftreten. Mit dem neuen Ultraschallgerät, das auch über eine Rektal-/Vaginalsonde verfügt, sowie urodynamischen Messungen kann die Behandlung gezielt erfolgen. So ist es möglich, eine überaktive Blase durch ein spezielles Mittel zu beruhigen. „Es handelt sich um ein besonders gutes Ultraschallgerät, das eine harmlose Untersuchung und eine zügige Diagnose ermöglicht“, erläutert Margot Kieruj.

Mehr Lebensqualität
Dr. Dieter Pöhlau ist als Chefarzt der Neurologie und des Multiple-Sklerose-Zentrums in Asbach froh über diese Verbesserung: „Durch die Behandlung von Blasenstörungen kann die Lebensqualität unserer Patienten oft sehr deutlich verbessert werden.“

Veranstaltungshinweis
Die Kamillus-Klinik, Hospitalstraße 6 in Asbach, veranstaltet am Mittwoch, 23. Juni, 15 und 18 Uhr, Informationsveranstaltungen zum Thema „Kontinent werden – kontinent bleiben“, die sich an Patienten und Ärzte richtet. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Neurologischen Uniklinik Bonn und der Johanniter-Klinik Bad Godesberg statt.
Nachricht vom 05.04.2021 www.nr-kurier.de