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Nachricht vom 30.08.2014

Gedenktag für die Todesopfer in Abschiebehaft

Region. Der 30. August ist nationaler Gedenktag für die Todesopfer in Abschiebehaft. Im Jahr 2002 rief die Menschenrechtsorganisation "PRO ASYL" den nationalen Gedenktag für die Todesopfer in Abschiebungshaft ins Leben. Seitdem wird jährlich am 30. August denjenigen Menschen gedacht, die in deutscher Abschiebungshaft auf tragische Weise den Tod fanden.
„Viele Menschen flüchten nach Deutschland, um den in ihrem Heimatland vorherrschenden politischen und sozialen Verhältnissen zu entfliehen“, erklärt die Bundestagsabgeordnete Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Die Situation der Einzelnen ist oftmals so gravierend, dass sich Menschen auch widerrechtlich auf fremdes Staatsgebiet begeben. Religiöse und politische Verfolgung, Kriege, Umweltkatastrophen, Hunger und Armut – die Palette der Beweggründe ist breit gefächert. Flüchtlinge und Migranten kommen nach Deutschland, um dort ein besseres Leben führen zu können. Tun sie dies jedoch ohne Aufenthaltserlaubnis, droht ihnen die Abschiebung, oftmals verbunden mit einer vorausgehenden Abschiebungshaft.
„Es ist wichtig, dass vor einer langen Inhaftierung bzw. einer Abschiebung überprüft wird, ob diese als unbedenklich eingestuft werden kann. Nur so ist es möglich den Suizidversuchen und Selbstverletzungen in deutscher Abschiebehaft entgegenzuwirken“, bekräftigt die Abgeordnete.
Quelle: Abgeordnetenbüro

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