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Nachricht vom 30.07.2020    

Sonnig und warm: Der Sommer ist im Westerwald angekommen

Sonne satt und warme Temperaturen: Der Sommer ist nun endlich auch im Westerwald angekommen. Die Aussichten sind für die nächsten Tage sind gut, vereinzelt kann es aber auch zu Gewittern kommen. Und: Aufgrund der langanhaltenden Trockenheit steigt die Waldbrandgefahr.

(Foto: WetterOnline)

Region. Der Donnerstag zeigt sich von seiner besten Seite und auch in den kommenden Tagen werden Temperaturen um die 30 Grad im Westerwald erwartet. Ein Hoch mit Schwerpunkt über Mitteleuropa bestimmt derzeit das Wetter. Aus Südwesten gelangt deswegen vorübergehend heiße, subtropische Luft auch nach Rheinland-Pfalz. Am Freitag wird es laut deutschem Wetterdienst ganztags sonnig und heiß, die Höchstwerte im Land liegen bei 35 bis 39 Grad – im Westerwald dürfen immerhin um die 32 Grad erwartet werden.

Am Samstag ziehen schon wieder erste Wolkenfelder übers Land, vor allem am Nachmittag ist es zum Teil auch stärker bewölkt, mancherorts kann es gewittern. Die Höchstwerte betragen immer noch 32 bis 37 Grad, in Hochlagen um 30 Grad. Am Sonntag soll es dann wechselnd bewölkt sein, einzelne Schauer oder Gewitter sind möglich. Es kühlt wieder deutlich ab, vor allem in der Nacht zu Montag.

Mensch für den Wald die größte Gefahr
Auch wenn sich viele derzeit über das schöne Sommerwetter freuen, herrscht fast überall in Deutschland Waldbrandgefahr. „Die seit Anfang des Jahres in einigen Landesteilen fehlenden Niederschläge und die hochsommerlichen Temperaturen der letzten Wochen haben die Waldböden stark austrocknen lassen. Da ist einem Feuer schnell der Boden geebnet. Kommen noch trockene Winde hinzu, können sich die Flammen rasant ausbreiten“, erklärt Birgit Heck, Sprecherin der Unternehmenskommunikation von WetterOnline, und weiß: „Stark gefährdet sind reine Nadelwälder, denn die harzigen Nadeln sind nach längerer Trockenheit besonders leicht entflammbar. Durch das deutschlandweite Fichtensterben verschärft sich die Situation in dieser Hinsicht noch erheblich.“



Natürliche Auslöser für einen Waldbrand wie Blitzeinschläge spielen im Vergleich zur Brandursache Mensch nur eine sehr geringe Rolle. „Der weitaus größte Teil der Waldbrände in Deutschland entsteht durch Unachtsamkeit und Brandstiftung. Das heißt im Umkehrschluss, dass der Mensch durch richtiges Verhalten Waldbrände vermeiden kann“, stellt Heck fest.

Richtiges Verhalten im und am Wald
„Bitte beachten Sie stets die Warnungen“, rät die Sprecherin und erläutert weiter: „Rauchen Sie nicht im Wald und werfen Sie keine Zigarettenstummel in die Natur. Zigaretten sollten auch nicht auf die Straße geworfen werden, da sie vom Wind leicht in die trockene Vegetation geweht werden können, wo sie binnen Sekunden ein Feuer entzünden. Machen Sie kein offenes Feuer – auch kein romantisches Lagerfeuer am Abend. Flaschen, Glasscherben und jeglicher sonstige Müll, der das Sonnenlicht bündeln könnte, dürfen nicht im Wald zurückgelassen werden. Zwar wird der Brennglaseffekt als Waldbrandursache kontrovers diskutiert, doch in einigen Fällen war er tatsächlich schon für den Ausbruch von Feuern verantwortlich. Parken Sie Autos und Motorräder niemals auf Wiesen und Feldern oder am Waldrand. Der heiße Katalysator oder der Auspuff des Fahrzeugs kann trockenes Unterholz und Gras leicht entzünden.“ (red/PM)


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