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Wirtschaft | - keine Angabe -


Nachricht vom 14.04.2020    

Stromsparen mit dem Smart Home

Die globale Erwärmung nimmt alle Menschen in die Verantwortung, ihren ökologischen Fußabdruck so gering wie möglich zu halten. Ein wichtiger Beitrag für eine Reduktion von Emissionen ist das Stromsparen, zumindest bis der Strom noch nicht vollständig über regenerative Quellen gewonnen wird. Das Stromsparen gehört zudem zu den angenehmsten umweltfreundlichen Maßnahmen, die der Einzelne tun kann, weil diese sich positiv im eigenen Geldbeutel bemerkbar macht. Das Stromsparen ist überdies ein wichtiges Argument, sich gegenüber dem Smart Home offen zu zeigen, denn Smart Home Systeme unterstützen beim Stromsparen auf eine vielfältige Art und Weise. Wir zeigen die effektivsten Möglichkeiten durch eine intelligente Hausautomation auf.

Foto von Rodolfo Clix von Pexels

Smart Metering lädt zu einem bewussteren Stromverbrauch ein
Wissen ist Macht und Wissen über den Stromverbrauch der einzelnen Geräte vereinfacht das Stromsparen ungemein. Mit einem Blick auf den Energieverbrauch der einzelnen Hausgeräte lassen sich Stromfresser nämlich zielsicher aufspüren, damit rechtzeitig umgesteuert werden kann. Während die klobigen und sperrigen Stromzähler sich in dieser Hinsicht in Schweigen hüllten und nur den generellen Stromverbrauch anzeigten, sind Smart Meter ungleich auskunftsfreudiger. Auch der Gesetzgeber hat dies erkannt und Smart Metering verpflichtend gemacht. Aus diesem Grund werden die Smart Meter derzeit flächendeckend in allen deutschen Bundesländern eingeführt. Lesen Sie mehr dazu im Smart-Home Magazin.

Eine Heizung auf Sparflamme
Der größte Anteil des Energieverbrauchs in Privathaushalten, nämlich 70 %, entfällt auf die Heizanlagen. Die Heizanlagen umfassen die Heizung und die Warmwasseraufbereitung. Hier lässt sich also trefflich Energie einsparen. Besonders effektiv ist in dieser Hinsicht eine in das Smart Home eingebundene Heizung, die sich über einen Wochenplan einstellen lässt. Auf diese Weise heizt sie die Wohnung nicht mehr als nötig auf. Sie spart zum Beispiel Energie, wenn alle Bewohner in der Schule, Uni oder auf Arbeit sind und im Urlaub gibt sie nur soviel Wärme an die Wohnung ab, dass das Haus nicht unterkühlt wird, was zu Strukturschäden führen kann.

Sollte jemand einmal überraschend doch im Haus sein, kann er natürlich den Wochenplan bei Bedarf widerrufen und die Wärmeabgabe wieder manuell oder über die Smart Home App steuern. Weitere Einsparpotenziale sind bei der Heizung über die Sensoren möglich. Durch diese erkennen Heizungen den Wärmebedarf eines Hauses und geben nicht zu viel Wärme an die Räumlichkeiten ab. Werden zum Lüften die Fenster geöffnet, kann sich eine Smart Heizung ebenfalls darauf einstellen.

Smartes Licht passt sich dem Bedarf an
Auch die Smart Home Lichtschalter sind an Sensoren und Aktoren gebunden. So wie die smarte Heizung ihre Wärmezufuhr an den Bedarf anpasst, orientieren sich smarte Lichtsysteme an der gegebenen Raumhelligkeit. Dadurch wird kein Lumen zu viel an die Wohnung abgegeben. Besonders effektiv sind zudem Lampen mit Timer und Bewegungsmelder. Hier gehen die Leuchten nur an, wenn sich jemand im Raum befindet. Verlässt die Person den Raum wieder, gehen die Lampen nach kurzer Zeit wieder aus. Viele kennen das Prinzip schon von Lampen in Treppenhäusern oder Lampen an Hauseingängen.

Mit dem Zentralschalter die Energieverschwendung überwinden
Ein weiterer Hebel zum Energiesparen funktioniert über einen Zentralschalter. Dieser lässt sich über eine Smart Home App bequem vom Smartphone aus steuern. Hier sieht der Besitzer auf einen Blick in den Status aller stromverbrauchenden Haushaltsgeräte ein und kann diesen für jedes einzelne Gerät verändern. Kein Haushaltsgerät muss also auf Betriebstemperatur sein, wenn dies die Situation nicht erfordert. Besonders nützlich ist dabei die Umgehung der Standby-Falle, die dadurch besteht, dass sie den Besitzer in trügerische Sicherheit wiegt.

Anders als das weit verbreitete Vorurteil besagt, verbrauchen auch Geräte im Standby-Modus nämlich noch Strom. Dies lässt sich nun mit dem Zentralschalter ändern. Generell darf nach allen Erfahrungen in der Praxis davon ausgegangen werden, dass sich mit der Implementierung der intelligenten Systeme mit der Zeit ein Gewohnheitseffekt einstellen wird. Die Einsparungen beim Energieverbrauch dürften also nach überstandener Eingewöhnungszeit besonders massiv sein. (PRM)



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