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Wirtschaft | - keine Angabe -


Nachricht vom 26.08.2019    

Immer mehr Menschen leiden an Unverträglichkeiten gegenüber diverser Lebensmittel

Die Auswahl an unterschiedlichen Lebensmitteln ist in den vergangenen 20 Jahren rapide angestiegen. Heutzutage ist es schier möglich alles zu jeder Zeit essen und kaufen zu können. Dabei ist es ganz unwesentlich, zu welcher Jahreszeit man Appetit auf bestimmte Lebensmittel hat, die eigentlich in dieser Zeit überhaupt nicht gedeihen und auf natürliche Weise heranwachsen würden. Die Gier nach einer Flut an Lebensmitteln, auf die man immer und zu jeder Zeit zurückgreifen kann, wächst. Dementsprechend hat sich auch auf diese Weise die Lebensmittelbranche verändert und auf die Kundenwünsche eingestellt. So werden Tomaten, Kiwis, Orangen und Erdbeeren im Winter in Treibhäusern herangezogen und selbst im tiefsten und kältesten Winter kann man Früchte kaufen, die eigentlich nur im Sommer und in südlichen Regionen wachsen.

Foto und Quelle: dbreen | pixabay.com

Sie werden entweder in Treibhäusern gezüchtet oder aus fernen Ländern importiert. Der freie Handel und auch die modernen und hoch technisierten Beschaffenheiten machen es möglich. Die scheinbar noch so schöne Seite der Medaille hat bekanntlich aber auch ihre meist etwas nicht sehr schöne Kehrseite. Damit unsere Lebensmittel auch so lange wie möglich haltbar und geschmacklich schier unverändert gemacht werden können, verstecken sich in ihnen nicht selten etliche Zusatzstoffe, Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe, Aromen und Farbstoffe. Allergien und allergische Reaktionen der Menschen auf die Flut der für unseren Körper grundlegend unnatürlichen Zusatzstoffe nehmen zu und selbst bei Tieren ist dieser Trend zu beobachten. Experten gehen davon aus, dass das starke Vorkommen allergischer Reaktionen auf die Kappe dieser für uns schädlichen Entwicklung zurückzuführen sei.

Selbst testen

Man kann auch ganz einfach versuchen mit Bluttests Lebensmittelunverträglichkeiten selbst zu testen, um zu einem Ergebnis kommen zu können. So erspart man sich erst einmal den Weg zum Arzt und kann auf diese Weise selbst in Erfahrung bringen, welche Lebensmittel verträglich und schließlich unverträglich sein könnten. Wer allerdings dennoch auf Nummer sichergehen möchte und der Sache insbesondere tiefer auf den Grund gehen will, sollte einen Allergologen hierfür aufsuchen. Dieser kann anhand diverser und ganz unterschiedlicher Tests, die sich über einen gewissen Zeitraum erstrecken herausfinden und letztlich auch ausschließen, gegen welche Dinge unser Körper allergisch reagiert und welche nur in Maßen beispielsweise verträglich sein könnten. Denn oftmals ist es so, dass das Maß der Dinge den Unterschied ausmachen kann und, wenn man bestimmte Zusatzstoffe, die sich unbemerkt in unseren Lebensmitteln verbergen zu Hauff zu sich nimmt, kann auch dadurch eine allergische Reaktion ausgelöst werden. Unser Körper zeigt uns durch verschiedene aber dennoch spezifisch stark abgrenzende und eindeutige Reaktionen auf, was wir vertragen und was nicht.

Lactose, Gluten, Histamin und Co.

Wir sehen allein schon beim Einkauf, dass die Nische der Lebensmittel für Allergiker immer größer anwächst und sich auch hierbei die Lebensmittelbranche auf die steigende Nachfrage dieser Artikel eingestellt hat. Da werden ganze Regale gefüllt mit Broten, Brötchen und Toasts, die als glutenfrei deklariert werden. Aber auch Milchprodukte en masse, die allesamt lactosefrei sind und vieles mehr. Die Nachfrage steigt und dementsprechend auch das Angebot. Dass immer mehr Menschen insbesondere an diesen Unverträglichkeiten leiden, ist Fakt. Weltweit steigt die Zahl der Menschen mit Allergien und allergischen Reaktionen auf bestimmte Inhaltsstoffe in Lebensmitteln - wenn sie denn erkannt und klar differenziert werden konnten. Denn meist ist es für Betroffene ein sehr langer Weg, bis man tatsächlich weiß, was unverträglich ist, was nicht oder nur im geringen Maße. Mittlerweile gehen Wissenschaftler davon aus, dass rund ein Viertel der Menschheit wahrscheinlich mit mehr oder weniger starken Beschwerden auf bestimmte Inhaltsstoffe in Lebensmitteln reagieren. Lactose und Gluten stehen dabei ganz weit vorne auf der Liste der Häufigkeit.

Geschmacksverstärker, Zusatzstoffe, Konservierungsstoffe

Dass Frauen häufiger erkennen, dass sie allergisch auf bestimmte Substanzen reagieren, ist Fakt. Experten führen dies darauf zurück, dass das weibliche Geschlecht wesentlich empfindlicher und sensibler auf Unverträglichkeiten von noch so geringem Ausmaß achten, als Männer. Sie übersehen und ignorieren gerne einmal die Anzeichen dessen. Leichte Unwohlsein nach dem Essen von Erdbeeren oder Nüssen, pelziger Geschmack auf der Zunge und gar leichte Pickelbildung im Mundraum werden dann glatt einmal beim Verzehr völlig außer Acht gelassen. Frauen achten grundlegend bewusster auf ihre Ernährung und schauen sich auch wesentlich intensiver die jeweiligen Inhaltsstoffe der einzelnen Lebensmittel an. Sobald die ein nur leichtes Unwohlsein nach dem Verzehr eines Lebensmittels beobachten, wollen sie der Sache auf den Grund gehen und erforschen meist im Alleingang oder in Gemeinschaft und Begleitung eines Allergologen die Ursache. Die Häufigkeit der Zusätze in unseren Lebensmitteln macht uns zu schaffen. Denn darauf hat sich die Evolution und Entwicklung unseres Körpers nun mal nicht eingestellt. Dass wir selbst unsere natürlichen Ressourcen manipulieren und verändern und mit meist schädlichen Substanzen versehen, um sie haltbarer, ansehnlicher, perfekter und noch intensiver im Geschmack zu machen, macht uns wiederum durch den regelmäßigen Verzehr krank.



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