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Wirtschaft | - keine Angabe -


Nachricht vom 07.07.2019    

Für jeden Raum und Zweck der richtige Boden

Ein schöner Boden unter den Füßen zu wissen, ist eine feine Sache. Schwierig wird es jedoch, wenn man sich aus der gigantischen Auswahl an unterschiedlichsten Bodenbelägen nicht entscheiden kann. Welcher ist der Passende für das Bad? Kann ich im Wohnzimmer tatsächlich auf Holzdielen zurückgreifen? Oder auch die immer wieder allgegenwärtige Frage: Welcher Untergrund ist passend für welchen Bodenbelag? Diese und viele weitere Fragen erschließen sich, wenn man die Wohnung frisch renoviert neu bezieht und die Böden für die jeweiligen Zimmer aussuchen muss oder eben auch dann, wenn man das Haus schlüsselfertig übergeben bekommt und es nun an Eingemachte, sprich der Böden geht. Für jeden Raum, jeden Untergrund, jeden Zweck und jegliche Befindlichkeit eines Raumes, gibt es auch garantiert den richtigen und absolut passenden Bodenbelag.

Foto und Quelle: MichaelGaida | pixabay.com

Alles Bambus

Dass Bambus schon seit Jahrtausenden in asiatischen Gefilden als wertvoller Rohstoff zur Verarbeitung dient, ist nichts Neues. Denn besonders das chinesische Volk liebt diesen unglaublich robusten Rohstoff aus der Natur. Im Süden Chinas wachsen ganze Bambuswälder heran, die so dicht und hoch bewachsen sind, dass man die Hand vor Augen kaum sehen kann. Bambus ist unglaublich hart und widerstandsfähig. Er verträgt so einiges und lässt sich als Baumaterial vielseitig verwenden. Hierzulande sind besonders die leichten und dennoch ungemein stabilen Gartenmöbel aus Bambus sehr beliebt. Doch in den vergangenen Jahren ist allerdings das Bambusparkett als eines der beliebtesten Bodenbeläge avanciert. Denn in puncto Nachhaltigkeit und umweltbewusstes Handeln, ist Bambus der absolute König unter allen natürlichen Baustoffen. Denn Bambus hat eine ganz besonders Fähigkeit. Er kann schon nach dem ersten Schnitt und nach erstmaliger Ernte am selben Tag um mehrere Zentimeter nachwachsen. Und genau aus diesem Grund wird er immer häufiger eingesetzt. Auf beispielsweise bambus-parkett.de bekommt man Bambusparkett in seiner ganzen, natürlichen Form, sofort bestellbar und lieferbar bis vor die Haustüre. Bambusparkett zeichnet sich durch eine sehr natürliche Oberfläche aus, die erst nach und nach durch den Einfluss von Licht und Sone nachdunkelt und dann seine wunderschöne Färbung bekommt. Bambusparkett kann in fast allen Räumen ausgelegt werden, allerdings verträgt dieser Boden ähnlich wie Holz nicht so viel Nässe oder Feuchtigkeit.

Laminat - unverwüstlich

Der Laminatboden hielt schon vor etlichen Jahren bei uns Einzug. Er ist ein Meister in Sachen Unempfindlichkeit und steckt so einiges weg. Er verträgt auch etwas Feuchtigkeit, doch stehende Nässe allerdings wie so viele Böden nicht. Dann quillt er an den Nähten hoch und der schöne Boden ist dahin. Ansonsten ist der Laminatboden ziemlich schmerzfrei. Die Färbungen des Pressspans sind unterschiedlich und den natürlichen Kollegen wie Eiche, Fichte, Kiefer und Lärche, sehr gut nachgeahmt. Laminat lässt sich einfach verlegen, da das Nut- und Federsystem allseits bekannt ist. Der Untergrund für Laminat muss allerdings sehr eben sein, damit die Folie zum Dämmen ausgelegt und das Laminat gerade verlegt werden kann. Unebenheiten lassen sich nicht verbergen und spätestens, wenn das Laminat fertig ausgelegt ist, sieht man mit Entsetzen, dass hier und da Hügel und Hubbel im Boden sind. Am besten den Untergrund neu ausgießen oder ausbessern und dann erst das Laminat verlegen.

Holzboden und Teppich

Holz und immer wieder Holz. Es ist einer der beliebtesten Naturböden und findet sich in unzähligen Wohnungen wider. Allerdings ist in puncto Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein das Holz nicht gerade der Spitzenreiter. Denn bis eine stattliche Eiche oder Kiefer heranwächst, vergehen mitunter Jahrzehnte des Wachsens. Und selbst bei ausgiebiger Aufforstung kommt die Forstwirtschaft dem Holzverbrauch dennoch nicht nach. Parkettböden aus schönstem Holz sind eine Augenweide und besonders das kostbare Stiftparkett, welches in mühevoller Kleinarbeit verlegt wird. Parkettböden sind aber auch extrem empfindlich und verzeihen weder Nässe und Feuchtigkeit, noch Trockenheit und spitzes Schuhwerk oder scharfe Hundekrallen und Co. Zwar lässt sich das Parkett mehrmals abschleifen und neu versiegeln, doch irgendwann kommt auch dieser hochempfindliche Rohstoff an seine Grenzen. Der Untergrund für Parkett sollte wie auch bei Laminat und Bambus oder auch bei Holzdielen eben sein. Teppichböden kommen immer mehr aus der Mode. Zum einen durch die Häufigkeit der Menschen mit Allergien und zum anderen, weil in den Floren des Teppichs Staub und Schmutz wohlfühlen. Trotz täglichem Saugen bleiben dennoch Schmutzpartikel hängen. Und fällt ein Glas Saft oder Wein um, hat man den Salat. Anstatt wie bei anderen Böden mal eben zu wischen, ist der Teppich meist an dieser Stelle dahin. Dennoch liegen besonders in Wohnzimmer und auch Kinderzimmern gern Teppiche, da sie aus Schurwolle möglichst, Wärme und Geborgenheit widerspiegeln.



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