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Wirtschaft | - keine Angabe -


Nachricht vom 04.07.2019 - 10:05 Uhr    

Die Zukunft liegt im Online-Shopping

Wer sich etwas Neues kaufen möchte, recherchiert gerade bei größeren Anschaffungen mehrheitlich zunächst im Internet – dies gaben immerhin 71 Prozent der Befragten in einer aktuellen Umfrage zum Thema Online-Shopping an. Dabei ist die Motivation klar: Günstig, komfortabel und schnell soll der Kaufprozess ablaufen – auf lange Warteschlangen und Staus in den Innenstädten haben Käufer im Jahr 2019 keine Lust mehr.

Vergleichsportale und Plattformen im Netz, auf denen Kunden alles Mögliche kaufen können, stehen aktuell hoch im Kurs. Bildquelle: HutchRock / pixabay.com

Das ist der Trend zum Online-Shopping in Zahlen ausgedrückt

Es ist wohl eine der Erfolgsgeschichten der letzten Jahre und Jahrzehnte schlechthin: Die Rede ist vom Online-Shopping, das den Markt des Einzelhandels und die Art, wie Dinge gekauft werden, komplett revolutioniert hat.

71 Prozent der Befragten gaben in einer aktuellen Studie an, dass sie immer zuerst im Netz recherchieren, wenn eine größere Anschaffung ins Haus steht, 57 Prozent verlassen sich auf Kundenrezensionen im Netz und stufen diese als hilfreich ein.

Bei 26 Prozent der Befragten hat die Revolution sogar soweit Einzug gehalten, dass sie Routinebestellungen meistens über ihr Smartphone oder Tablet erledigen.

Doch was wird im Netz eigentlich gekauft? Aufschluss über die Produkte, die vergangenes Jahr am häufigsten nachgefragt wurden, gibt die nachstehende Auflistung:

Im Internet gekauftes Produkt | Prozentualer Anteil
Kleidung | 25,49 %
Schuhe | 17,7 %
Eintrittskarten | 16 %
Bücher | 13,91 %

Für die Online-Shops selbst ist der Trend ebenfalls zur Erfolgsgeschichte geworden. Sie setzten im vergangenen Jahr mit der kaufstärksten Produktgruppe der Bekleidung 12,68 Milliarden Euro um. Dabei war es noch nie so einfach, einen Online-Shop zu betreiben, wie heutzutage.

In Internetshops für Druckerzeugnisse können sich moderne Firmen für ihren Internetauftritt vorbereiten und sich rasend schnell auf dem Markt etablieren. Anbieter wie z.B. HelloPrint verfügen über eine breite Angebotspalette, angefangen von Bannern, über Visitenkarten bis hin zu Werbegeschenken für Kunden. Hier kann man die gewünschten Produkte individuell gestalten und sich einfach nach Hause liefern lassen. Der Versand geht schnell vonstatten und zusätzlich engagiert sich HelloPrint noch für die Umwelt.

Kurzum: Onlineanbieter ermöglichen eine zügige aber trotzdem günstige Bedarfsdeckung.

Diese Vorteile bietet das Shopping im Netz für die Verbraucher

Doch was bewegt eigentlich Verbraucher dazu, im Netz auf Shopping-Tour zu gehen, statt den nächsten Laden in der Stadt zu besuchen? Die Gründe sind vielfältig und reichen von der Zeitersparnis beim Shopping vom Sofa aus, über die Einsparung von Kosten bei Bemühung von Preisvergleichsseiten, bis hin zu einem größeren Produktangebot.

Die drei häufigsten Gründe für das Shopping im Netz fielen mit Stand vom Januar 2019 wie folgt aus:

- 77 Prozent fühlten sich unabhängig von Öffnungszeiten
- 76 Prozent schätzten die Lieferung nach Hause
- 67 Prozent mochten die Zeitersparnis

Online-Shops laufen klassischen Läden in der Stadt zunehmend den Rang ab, da Innenstädte gerade zu Stoßzeiten häufig überfüllt sind und dadurch bereits die Anreise und die Parkplatzsuche in Stress ausartet. Von dieser Entwicklung berichtete das Nachrichtenportal TZ schon vor zwei Jahren.

Abgesehen davon fallen beim Kauf in der Stadt zusätzliche Kosten an, während Online-Händler den Versand häufig umsonst anbieten.

Das sind die Konsequenzen des Trends zum Online-Shopping

Resultierend aus den genannten Entwicklungen ergeben sich gerade für alt eingesessene und kleinere Läden unliebsame Konsequenzen. Sie müssen sich mit den Kalkulationen und dem riesigen Produktangebot großer Online-Händler messen lassen – ein Kampf, den sie unweigerlich verlieren und der sie, wie die Augsburger-Allgemeine kürzlich berichtete, schließlich in die Insolvenz treibt.

Dies wirkt sich auch zum Nachteil der Verbraucher aus, denn Beratung vor Ort gibt es im Netz nicht. Telefonisch erreichbar sind Online-Shops gleichwohl, Fachpersonal ist aber dort häufig Mangelware.

Wie sich die immer fortwährende Jagd nach dem besten Preis und lukrativsten Angebot im Netz in Zukunft auf unser Konsum- und Kaufverhalten auswirken wird, bleibt abzuwarten - der Erlebnisfaktor jedenfalls bleibt dabei völlig auf der Strecke.

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