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Wirtschaft | - keine Angabe -


Nachricht vom 15.04.2019 - 18:40 Uhr    

Die Hochzeitssaison beginnt: Perfekte Orte für den Junggesellenabschied

Zu den meisten Hochzeiten gehört er wie das Aufgebot und die Ringe: der Junggesellenabschied. Was früher eine rein männliche Domäne war, wird heute auch von immer mehr Frauen begangen. Es wird gefeiert, gespielt und der sprichwörtlich „letzte Abend in Freiheit“ so richtig genossen. Doch natürlich gibt es mehr Möglichkeiten, als nur durch die Bars in Neuwied zu ziehen. Außergewöhnliche Party-Ideen und besondere Locations lassen den JGA unvergesslich werden.

Ein Besuch im Casino! Für einen Junggesellenabschied eignet sich ein Besuch im Casino aber nur, wenn alle Spaß am Abenteuer haben. unsplash.com © stux (Pixabay License)

Ein Kurztrip mit Abenteuer

Wer als Trauzeuge oder Trauzeugin etwas tiefer in die Tasche greifen möchte, spendiert dem Bräutigam oder der Braut einen Trip in eine aufregende Stadt. Natürlich müssen hier die engsten Freunde des Feiernden mitziehen, aber dann steht einem Kurzurlaub in Berlin, Paris oder London nichts mehr im Wege. Doch ein reiner Trip in die Ferne ist für einen JGA noch zu langweilig. Ganz besonders wird der Trip, wenn er mit einem besonderen Event verbunden ist.

Für Abenteuerlustige, die den Nervenkitzel suchen, bietet sich zum Beispiel der Besuch eines sogenannten Escape Rooms an. Diese gibt es in vielen größeren Städten in Deutschland und Europa. Das System dahinter erklärt www.wissenschaftskommunikation.de sehr treffend: Die Gruppe wird in einem Raum eingeschlossen, aus dem sie sich mithilfe von Rätseln und Tipps befreien muss. Um den Druck zu erhöhen, besteht eine zeitliche Vorgabe von beispielsweise einer Stunde.

Wer es etwas gediegener mag, kann den Kurztrip mit einem Besuch im Casino verbinden. Glücksspiele wie Black Jack oder Roulette offerieren einen hohen, möglichen Geldgewinn, der dann in den Rest des Abends zu investieren wäre. Allerdings sind hierfür unbedingt Vorkenntnisse erforderlich, da es sich bei Roulette und Co. um Glücksspiele handelt. Die Spielregeln sollten allen Teilnehmern bekannt sein, sodass niemand ausgeschlossen wird. Alle Regeln lassen sich online unter roulettegeeks.de nachlesen.

Sportliche Menschen können sich, je nach Jahreszeit, am Skifahren oder Surfen versuchen. Hier gilt allerdings: Alle Mitreisenden müssen körperlich fit sein, um am Sport teilnehmen zu können. Eine ausführliche Einführung ist zudem Pflicht.

Der Klassiker: Party pur

Der klassische Brauch des Junggesellenabschieds kommt, wie ist es auch anders zu erwarten, aus den USA. Laut www.planet-wissen.de ist er in der Regel feuchtfröhlich und verlangt von der Braut oder dem Bräutigam einige Aufgaben. Nur wer diese meistert, ist also in der Lage, zu heiraten. Nicht zuletzt deshalb setzen nach wie vor die meisten Heiratswilligen auf einen „klassischen Junggesellenabschied“. Klassisch meint in etwa folgende Eckpunkte:

• Bauchladen mit Kleinigkeiten, die es zu verkaufen gilt
• Der Besuch eines Stripclubs (gibt’s inzwischen auch für Frauen!)
• Peinliche Aufgaben, wie beispielsweise, 50 Personen des anderen Geschlechts zu küssen
• Das Trinken von sehr viel Alkohol

Natürlich ist dies nicht unbedingt nötig, doch es macht vielen einfach Spaß. Die deutsche Großstadt Hamburg mit ihrer sagenumwobenen Reeperbahn lockt deshalb jährlich gleich mehrere Hunderttausend Junggesellenabschiede an – sowohl männlich als auch weiblich. Hier ballen sich Stripclubs, Bars, Discotheken und Restaurants, sodass jede und jeder das richtige Lokal findet. Gerade am Wochenende finden in Hamburg mehr JGAs statt als andere Events. Die Drag Queen Olivia Jones lockt Frauen beispielsweise mit ihrem Stripclub „Olivias Wilde Jungs“, in dem ausschließlich Männer die Hüllen fallen lassen. Männliche JGAs hingegen werfen gern einen Blick in die Herbertstraße, die auch nur Männern Zugang gewährt.

Natürlich muss ein klassischer Junggesellenabschied nicht in Hamburg stattfinden. Auch in lokalen Bars und Discotheken lässt es sich wunderbar feiern. Und schlussendlich möchte ja niemand am nächsten Tag nicht mehr wissen, was er oder sie am Vorabend erlebt hat. Deshalb gilt: In Maßen statt in Massen.

In der Ruhe liegt die Kraft

Manche gehen ihren Junggesellenabschied lieber ruhiger an. Sie halten nichts von aufregenden Abenteuern oder großen Reisen. Auch dies ist völlig in Ordnung. Es gibt nämlich auch zahlreiche schöne Ideen für den Junggesellenabschied, die weder Sport noch Abenteuer beinhalten:

• Ein Wellness-Nachmittag im privaten Spa. Bei Massagen, Gesichtsbehandlungen und Maniküre lässt es sich wunderbar entspannen. Den Abschluss kann dann ein leckeres Abendessen bilden.
• Ein gemeinsamer Koch- oder Backkurs. Cupcakes verzieren, leckere Pasta zubereiten und dabei sogar noch was lernen – das bringt Freude für gemeinsame Tage. Bei dieser Option werden zudem zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen: Das zubereitete Essen kann im Nachgang auch gemeinsam verzehrt werden.
• Nachmittag daheim. Wenn die Trauzeugin oder der Trauzeuge eine große Wohnung hat, kann sie oder er den JGA auch einfach dorthin verlegen. Gemeinsam einen Film schauen, Popcorn naschen und später zusammen kochen (oder einfach Pizza bestellen) – ruhiger geht’s wohl kaum.

Übrigens: Auch Alkohol ist kein Muss auf einem Junggesellenabschied. Gerade kurz vor der Hochzeit ist Alkohol sowieso weniger empfehlenswert, da er schlechten Einfluss auf die Haut hat, wie das Deutsche Ärzteblatt unter www.aerzteblatt.de bereits vor einigen Jahren festgestellt hat.

Für Naturverbundene: Zoo, Planwagenfahrt und Co. zum JGA

Wer nicht nur die Ruhe, sondern auch die Natur liebt, verbringt seinen Junggesellenabschied anstatt im Casino oder auf einer pulsierenden Partymeile vielleicht lieber im Grünen. Wie wäre es etwa mit einem Besuch im Zoo Neuwied? Verbunden mit einer Führung oder einer Tierfütterung kommen Tierfreunde voll auf ihre Kosten. Anschließend geht es zum vegetarischen Essen in ein schönes Restaurant und die Gruppe kann den Abend bei einem Glas Wein ausklingen lassen.

In der ländlichen Region rund um Neuwied gibt es übrigens zahlreiche Bauernhöfe. Manche dieser Höfe können Gruppen besuchen – um Tiere zu sehen, zu streicheln und manchmal sogar, um mitzuhelfen bei der Arbeit auf dem Hof. Auch dies ist für Tierfreunde eine tolle Option, einen unvergesslichen Junggesellenabschied zu erleben.

Auch mal etwas ganz Anderes und ein tolles Erlebnis für Naturverbundene ist eine Planwagenfahrt zum Junggesellenabschied. Hierbei kann man die Sonne, das Zwitschern der Strahlen und die Fahrt im Grünen genießen und währenddessen gemütlich etwas trinken und Musik hören. Je nach Anbieter können zusätzlich noch Programmpunkte wie Holzstammsägen eingebaut werden.

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