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Wirtschaft | - keine Angabe -


Nachricht vom 12.04.2019 - 16:31 Uhr    

Gamer sollten besonders auf ihre Gesundheit achten

Der Westerwald ist für viele Dinge bekannt, doch nicht für den E-Sport. Das könnte sich aber durchaus ändern, denn auch hier gibt es ambitionierte und erfolgreiche E-Sport-Teams, die sich privat organisieren. Doch wer dieses Hobby ausüben möchte, der sollte gut auf seine Gesundheit achten. In dieser Beziehung ist das Gaming nämlich vergleichbar mit allen anderen Schreibtischtätigkeiten und wer nicht bald schon von Verspannungen und Rückenschmerzen geplagt über das virtuelle Spielfeld humpeln möchte, der sollte auch sich achtgeben. Dies trifft insbesondere auf diejenigen zu, die im beruflichen Alltag ebenfalls überwiegend sitzen. Aber was ist wichtig? Dieser Artikel erklärt es.

Gaming macht Spaß - jedoch sollten Gamer darauf achten, ihre Gesundheit nicht zu vernachlässigen. Foto und Quelle: @ JESHOOTS-com (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Gamer sitzen zu viel

Eine neue Studie brachte die Gewissheit ans Tageslicht: Gamer sitzen zu viel. Nun, das mag für die meisten nicht überraschend kommen, denn das Gaming setzt eine überwiegend sitzende Tätigkeit voraus. Gamer befinden sich an dieser Stelle schlichtweg im selben Boot, das auch schon Büroangestellte belegen. Die Studie auf einen Blick:

- BMI - Vielspieler haben einen erhöhten Body Mass Index, wobei die Amateure der Branche schlechter abschneiden, als die Profis. Während der BMI bei E-Sport-Profis bei 22,4 liegt, haben Amateure durchschnittlich einen BMI von 24,9.

- Bewegung - sie ist allgemein zu gering. Zwar üben viele der befragten Gamer auch weiterhin Sportarten wie Fußball, Joggen oder Fitnesstraining aus, allerdings schafften nur 600 der 1.200 Befragten die empfohlene wöchentliche Bewegungszeit von 2,5 Stunden.

- Zeit - die mangelnde Zeit ist der Grund für die fehlende Bewegung. Wer das Gaming wenigstens teilweise zur Bestreitung des Lebensunterhalts nutzt, der kommt durchschnittlich auf knapp 28 Wochenstunden für das Spielen. Amateure, die hin und wieder an einem Turnier teilnehmen, spielen 28,5 Stunden wöchentlich, reine Hobby-Gamer kommen immer noch auf fast 22 Stunden.

- Schlaf - auch er ist kürzer, wenn auch nur leicht. Durchschnittlich schlafen die Deutschen rund 7,75 Stunden pro Nacht, ein Gamer kommt oft nur auf 7,1 Stunden. Es dürfen aber auch nicht die Spielzeiten vernachlässigt werden, die oftmals außerhalb der eigenen Zeitzone liegen.

Generell betrifft das Problem natürlich nicht allein Gamer, auch Büroangestellte oder Personen, die sich anderweitig viel mit dem PC und Internet befassen, fallen in dieselbe Kategorie. Doch eine Sporthochschule hat, auch durch die Studie beflügelt, eine Idee: Ein spezielles Sportprogramm für genau diese Zielgruppe.

Was ist so faszinierend am Gaming?

Eigentlich müsste an dieser Stelle eine Gegenfrage gestellt werden: Was ist so faszinierend am Angeln, Joggen, Briefmarkensammeln, Modellbau? Garantiert ist das Gaming ebenso eine Leidenschaft, wie viele andere Sportarten oder Hobbys auch. Es ist faszinierend, spannend, bietet aber auch noch ungeahnte Vorzüge:

- Packende Spiele – es gibt unendlich viele richtig gute Spiele, die den Spieler mächtig in den Bann ziehen. Gerade bei Multiplayerspielen kommt auch die Gemeinschaft auf. Die Spiele werden im Team gespielt, denn anders ist es gar nicht möglich, die Missionen zu erfüllen.

- Ablenkung – Gaming kann zur Ablenkung genutzt werden. Spieler tauchen ein in die Welt des Spiels und schlüpfen dort in eine andere Rolle. Es ist durchaus die Abwechslung vom teils öden Alltag und die Ablenkung von Problemen. Gerade jüngere Erwachsene oder Jugendliche, die als typische Außenseiter gelten oder gar gemobbt werden, können in der Spielumgebung unbefangen auftreten.

- Kommunikation – wer glaubt, dass ein Gamer ständig allein im Zimmer hockt und sich nur mit sich beschäftigt, liegt falsch. Viele Gamer besitzen einen großen Freundeskreis – allerdings im Rahmen der jeweiligen Spiele. Das kann wieder Vorteile bieten, denn mitunter müssen die eigenen Fremdsprachenkenntnisse umgesetzt werden.

- Kick – ein wenig außer Konkurrenz der normalen Spiele steht das Online-Glücksspiel. Auch dies ist unheimlich beliebt und bietet den Kick für zwischendurch. Ob es Live-Poker, ein vielseitiges Online-Casino wie das Rembrandt Casino, eine Sportwette oder auch ein Automatenspiel ist –Spannung kommt stets auf.

Es ist wichtig, dass das Gaming als ein echtes Hobby betrachtet wird, das sich direkt hinter Fußball, Modellbauen oder auch Basteln einreiht.

Wie Gamer sich gesund halten

Noch ist das Sportprogramm nicht fertig, aber Gamer können heute schon beginnen, sich gesund zu halten. Sicherlich lassen sich einige Tipps zur Schreibtischarbeit umsetzen, das heißt, einen guten, ergonomischen Stuhl und Tisch. Doch andere Ratschläge, beispielsweise nach spätestens 60 Minuten aufzustehen und sich zu bewegen, ist für Gamer oft nicht durchführbar. Dafür helfen jedoch diese Tipps:

- Ernährung - sie sollte gesund sein, denn sie macht leistungsfähiger und satt. Wichtig ist ein ausgewogenes Maß an Omega 3 und Omega 6, Eisen, Obst, Gemüse und Nüssen. Die Ernährung sollte immer ausgewogen und eher leicht sein, Fette sind zu vermeiden.

- Essverhalten - es wird über den Tag verteilt gegessen. Abends werden noch kleine Snacks, beispielsweise Salate, gegessen.

- Bewegung – bleibt zwischen Arbeit und Hobby nicht mehr viel Zeit, müssen die kleinen Möglichkeiten genutzt werden. Das heißt, dass Wege schlichtweg zu Fuß erledigt werden. Es genügt schon, immer die Treppe statt den Aufzug zu nutzen und in der Mittagspause eine Runde zu laufen. Zudem empfiehlt es sich, vor dem Gamingabend noch eine größere Runde um den Block zu spazieren.

- Heimfitness – auch sie kann helfen, die müden Muskeln in Schach zu halten. Es gibt ausreichend Programme, die nicht einmal 30 Minuten in Anspruch nehmen und sogleich am PC abgespielt werden können. Hier ist insbesondere auf den Rücken zu achten, denn er nimmt das lange Sitzen übel.

Und wenn das eigene Spielteam ohnehin aus der Region kommt, können einige Treffen abseits des PCs abgehalten werden. Wie wäre es, gemeinsam im Team regelmäßig Sport zu treiben, den Kletterpark zu besuchen oder etwas auszuprobieren? Diese Treffen helfen nicht nur der Gesundheit auf die Sprünge, das gemeinsame Überwinden eines Kletterparcours oder der persönlichen Sporthürden schweißt das Team noch enger zusammen. Und das wiederum führt zu einem besseren Miteinander beim Spiel.

Fazit – Aktivität ist wichtig

Mehr Bewegung. Das klingt oft, als müsste noch mehr Zeit von der ohnehin zu geringen Freizeit abgezwackt werden. Doch um auf die empfohlenen 2,5 Wochenstunden zu kommen, braucht nur das eigene Verhalten ein wenig verändert werden. Der Supermarkt ist nur wenige Straßen entfernt? Dann wird nun der Rucksack gepackt und der Einkauf zu Fuß erledigt. Auch kleinere Übungseinheiten lassen sich mühelos zwischen Spiel und Arbeit unterbringen, ohne dass Stress aufkommt.

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