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Wirtschaft | - keine Angabe -


Nachricht vom 11.03.2019 - 16:03 Uhr    

So schädlich kann Mode sein

In früheren Zeiten fielen Frauen in Ohnmacht, weil sie mit der Mode gehen wollten und sich dafür mit einem Korsett die Luft abschnürten. Das Kleidungsstück schadete der Gesundheit der Frauen extrem: So verformten zu eng geschnürte Korsetts bei einigen Frauen sogar die Knochen und schädigten innere Organe. Man sollte meinen, dass in der heutigen Zeit niemand mehr seine Gesundheit für einen Modetrend gefährdet. Doch weit gefehlt! Viele wissen oft gar nicht, was sie mit manchen Kleidungsstücken ihrem Körper antun.

Bildrechte: Flickr mango violet mule, jewelries 2018 Betül Yıldız CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Falsche Unterwäsche

Laut einer Studie trägt jede zweite Frau die falsche BH-Größe. Das kann fatale Folgen haben. Ganz gleich, ob zu groß, zu klein oder zu eng: Wer keinen passenden Büstenhalter trägt, muss mit Beschwerden wie Rücken-, Schulterschmerzen oder Fehlhaltungen rechnen. Ein BH ist zum Beispiel dann zu klein bzw. zu eng, wenn die BH-Schnalle am Rücken spannt, die Träger in die Schultern einschneiden oder der Rücken eingeschnürt wird. Die Größe der Cups ist richtig gewählt, wenn sie am Brustkorb anliegen und nicht abstehen. Zu klein sind sie, wenn die Cups auf dem Brustansatz sitzen. Der Steg - also das Verbindungsstück zwischen den Cups - und die Bügel sollten am Brustkorb anliegen. Doch selbst wenn man weiß, worauf man beim BH-Kauf achten sollte, fällt die Suche oft schwer. Vor allem Frauen mit sehr großer Oberweite oder weitem Brustumfang werden häufig nicht fündig, da gängige Modegeschäfte in ihrem Sortiment meist nur BHs bis Cup-Größe F und einem Umfang bis maximal 85 Zentimetern führen. Wem das zu klein ist, der muss sich meist in Shops umschauen, die sich auf große Größen spezialisiert haben. Der Anbieter Ulla Poken führt in seinem Sortiment beispielsweise hübsche Lingerie bis Cup-Größe J und mit einem Umfang von bis zu 110 Zentimetern.

Zu enge Schuhe

Dass Absatzschuhe den Füßen nicht guttun, ist den meisten Menschen bekannt. Aber auch wer zu enge Schuhe trägt, kann seinen Füßen erhebliche Schäden zufügen. Neben schmerzhaften Blasen an den Zehen und der Ferse kann es zu Quetschungen der Füße - oder die Zehen werden gestaucht. Dadurch kann es Durchblutungsstörungen kommen. Wer ständig zu enge Schuhe trägt, der erhöht das Risiko, dass es zu Fußfehlstellungen wie Hallux valgus oder Hammerzehen kommt. Bei Hallux valgus wölbt sich der Ballen am großen Zeh nach außen. Manche glauben zwar, der Hallux valgus sei ausschließlich ein kosmetisches Problem, doch kann er zu starken Schmerzen oder gar zu Arthrose führen, weil sich der Gelenkknorpel durch die Fußdeformation sehr stark abnutzt. Im Übrigen können nicht nur zu enge Schuhe die Entwicklung dieser Fußfehlstellungen begünstigen, sondern auch Schuhwerk, das vorne zu eng und zu spitz zuläuft.

XXL-Taschen

Handtaschen im Großformat sind ungemein praktisch, schließlich kann in ihnen alles verstaut werden, was man so benötigt: Wasserflasche, Geldbeutel, Schlüssel, Smartphone, Ladekabel und sogar der Laptop hat in ihnen Platz. Allerdings kann die einseitige Belastung der Schulter durch das Gewicht der Tasche zu Fehlhaltungen, Verspannungen und Rückenschmerzen führen. Statt tagtäglich so viel mit sich herumzuschleppen, sollte man daher besser jeden Abend die Tasche leeren und nachzuschauen, welche Utensilien man tatsächlich benötigt und was zu Hause gelassen werden kann. Wer trotzdem noch viel Gepäck schleppen muss, sollte lieber auf einen Rucksack ausweichen, damit die Belastung gleichmäßig verteilt ist.



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