Pressemitteilung vom 06.11.2026 
ICE kollidiert bei Günterscheid mit Reh
Ein ICE ist am Donnerstagabend auf Höhe der Ortslage Günterscheid mit einem Reh kollidiert. Der Lokführer leitete eine Notbremsung ein, nachdem zunächst unklar war, ob der Zug eine Person erfasst hatte.
Günterscheid. Gegen 22.45 Uhr bemerkte der Lokführer des ICE den Aufprall und leitete eine Notbremsung ein. Daraufhin wurden Feuerwehr und Rettungsdienst alarmiert.
Die Feuerwehreinheiten aus Windhagen und Neustadt fuhren verschiedene Punkte entlang der Strecke an. Die Einheit Fernthal blieb in Bereitstellung. Nachdem die Sperrung der Bahnstrecke bestätigt worden war, suchten mehrere Feuerwehrtrupps den betroffenen Abschnitt zu Fuß ab. Dabei stellte sich heraus, dass der Zug mit einem Reh kollidiert war.
Am ICE wurden keine Beschädigungen festgestellt. Der Zug konnte seine Fahrt später fortsetzen. Neben Feuerwehr und Rettungsdienst waren auch die Landespolizei, die Bundespolizei und ein Notfallmanager der Deutschen Bahn im Einsatz. Für die Feuerwehr endete der Einsatz nach rund einer Stunde.
Die Feuerwehr weist auf die erheblichen Gefahren im Bereich von Bahnstrecken hin. Vor allem ICE-Züge seien mit sehr hohen Geschwindigkeiten unterwegs und hätten einen langen Bremsweg. Das Betreten der Gleisanlagen sei lebensgefährlich und strengstens verboten. Auch bei Feuerwehreinsätzen dürften Gleise erst nach bestätigter Streckensperrung und entsprechenden Sicherungsmaßnahmen betreten werden. PM/Red
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