Pressemitteilung vom 05.11.2026 
Gesundheitsversorgung regional denken: Initiative bringt Idee einer Modellregion Koblenz-Mittelrhein ins Gespräch
Im Austausch mit Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz, standen regionale Vernetzung, Digitalisierung und neue Perspektiven für die Gesundheitsversorgung im Mittelpunkt.
Koblenz. Wie lässt sich die Gesundheitsversorgung künftig stärker regional vernetzen und gemeinsam weiterentwickeln? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines sehr guten und konstruktiven Austauschs zwischen Clemens Hoch, Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz, und dem Vorstand der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e. V.. Dabei brachte die Initiative den Gedanken ein, die Region Koblenz-Mittelrhein künftig stärker als zusammenhängenden Gesundheitsraum zu betrachten und perspektivisch auch die Möglichkeit einer Modellregion in den Blick zu nehmen.
Ausgangspunkt dieser Überlegung ist die Vielfalt der Gesundheitsakteure in der Region. Krankenhäuser, niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Pflegeeinrichtungen, Kommunen, Gesundheitsdienstleister und weitere Institutionen leisten wichtige Beiträge zur Versorgung der Bevölkerung. Die Initiative sieht in einer stärkeren regionalen Vernetzung die Chance, diese Kompetenzen zusammenzuführen und neue Formen der Zusammenarbeit zu ermöglichen. Dabei soll die Region als Ganzes betrachtet werden, über einzelne Städte, Verbandsgemeinden und Landkreise hinaus.
"Eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung lebt vom guten Zusammenspiel aller Beteiligten. Die regionalen Netzwerke und vorhandenen Kompetenzen bieten dafür eine gute Grundlage. Ich begrüße es, wenn solche Ansätze gemeinsam diskutiert und weitergedacht werden", betonte Minister Hoch.
Ein wesentlicher Bestandteil dieses Ansatzes ist die Digitalisierung. Sie bietet große Chancen, Abläufe aufeinander abzustimmen, Informationen miteinander zu verknüpfen und die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure zu erleichtern. Auch künstliche Intelligenz wird künftig eine wichtige Rolle spielen. Dafür braucht es einen übergreifenden Blick auf digitale Entwicklungen. Ziel sollte sein, voneinander unabhängige Insellösungen zu überwinden und Anwendungen so miteinander zu verbinden, dass sie einen konkreten Nutzen für die Gesundheitsversorgung in der Region schaffen.
Auch die aktuellen gesundheitspolitischen Entwicklungen auf Bundesebene bieten interessante Anknüpfungspunkte für diese Überlegungen. Ihre eigene Rolle versteht die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e. V. dabei als Plattform und Türöffner. Sie möchte Menschen, Institutionen und Verantwortliche zusammenbringen, den Austausch fördern und Impulse für gemeinsame Entwicklungen geben. Im Vordergrund steht nicht der Aufbau einer zusätzlichen Organisation oder Verwaltungsebene, sondern die Verbindung vorhandener Kompetenzen und Strukturen.
"Es ist wichtig, dass wir die Gesundheitsversorgung stärker regional denken und die vorhandenen Kompetenzen über kommunale und institutionelle Grenzen hinweg zusammenbringen. Als Initiative wollen wir Brücken bauen, Akteure vernetzen und Impulse geben. Die Idee einer Modellregion Koblenz-Mittelrhein bietet dafür eine spannende Perspektive", erklärte Hans-Jörg Assenmacher, Vorsitzender der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e. V..
Der Austausch mit Minister Clemens Hoch bot Gelegenheit, diese Gedanken und Perspektiven zu erörtern. Für die Initiative ist die regionale Betrachtung der Gesundheitsversorgung ein Zukunftsthema, das weit über einzelne Institutionen und kommunale Zuständigkeiten hinaus Bedeutung hat. Entscheidend wird sein, die unterschiedlichen Akteure miteinander ins Gespräch zu bringen und gemeinsam auszuloten, welche Möglichkeiten sich für die Region Koblenz-Mittelrhein ergeben. (PM)
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