Petra Spohr-Schäfer: Abschied nach 44 Jahren im Dienst der Kreisverwaltung Neuwied
Nach über vier Jahrzehnten im Dienst der Kreisverwaltung Neuwied verabschiedet sich Petra Spohr-Schäfer in den Ruhestand. Landrat Achim Hallerbach würdigte ihre Verdienste und betonte ihren Beitrag zur Verwaltung. Eine bemerkenswerte Karriere, die mit einer unerwarteten Berufswahl begann, endet nun ohne große Pläne für die Zukunft.
Kreis Neuwied. "Für uns sind Sie ein Leuchtturm." Mit diesen Worten ehrte Landrat Achim Hallerbach die langjährige Arbeit von Petra Spohr-Schäfer, die nach 44 Jahren bei der Kreisverwaltung Neuwied in den Ruhestand verabschiedet wurde. Eigentlich hätte sie ihren Dienst bereits am 1. August 1982 beginnen sollen, doch da dieser Tag auf einen Sonntag fiel, startete ihre berufliche Laufbahn am darauffolgenden Montag. Während ihrer Ausbildung gehörten Schreibmaschinen und Aschenbecher noch zur Büroausstattung, Homeoffice war damals noch nicht vorstellbar.
Ursprünglich hatte Petra Spohr-Schäfer eine Ausbildung zur Bürokauffrau angestrebt, jedoch sah man bei der Kreisverwaltung ihr Potenzial im mittleren Dienst. Obwohl ihre Familie begeistert war, musste sie selbst erst überlegen, da ihr eigentlicher Berufswunsch das Dekorieren von Schaufenstern war - ein Beruf, der bereits im Rückzug begriffen war. Rückblickend ist sie mit ihrer Entscheidung zufrieden.
Ihre Karriere führte sie durch viele Bereiche der Verwaltung, darunter die Sozialabteilung, Kreiskasse, Bußgeldstelle und das Immobilienmanagement. Seit April 2015 arbeitete sie in der Führerscheinstelle. Insgesamt erlebte sie drei Landräte und zahlreiche Veränderungen im Verwaltungsalltag. Landrat Hallerbach lobte ihre Beständigkeit und Kompetenz: "Ich danke Ihnen herzlich für Ihre langjährige Loyalität und Ihren Einsatz."
Nun beginnt für Petra Spohr-Schäfer ein neuer Lebensabschnitt. Zunächst möchte sie ohne große Pläne in den Ruhestand starten, sich um Haus und Garten kümmern und die neue Freiheit genießen. Red
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