Pressemitteilung vom 01.11.2026 
Neuwieder Kita-Sozialarbeit erhält KinderHabenRechte-Award 2026
Die Stadt Neuwied hat ihre Kita-Sozialarbeit für den vorbildlichen Einsatz zur Vermittlung von Kinderrechten prämiert. Durch Ateliers, musikalische Projekte und ein eigenes Magazin lernen bereits Kindergartenkinder, ihre Rechte aktiv im Alltag wahrzunehmen.
Neuwied. Für ihren kontinuierlichen Einsatz, Kinderrechte bereits im frühen Kindesalter greifbar zu machen, ist die Neuwieder Kita-Sozialarbeit mit dem "KinderHabenRechte-Award" 2026 ausgezeichnet worden. Bürgermeister Peter Jung überreichte den Preis stellvertretend an Miriam Grothe und Viktoria Nachtigall. Mit dieser Ehrung würdigt die Verwaltung regelmäßig Persönlichkeiten und Einrichtungen, die das Thema verständlich aufbereiten und in der täglichen Lebenswelt der Kleinsten verankern. Jung erklärte bei der Übergabe, dass der Nachwuchs die eigenen Rechte kennen müsse. Die Kinder sollten erfahren, dass diese Bestimmungen ihr Leben betreffen und ihre Meinung Gewicht habe. Genau dies habe das Team auf beachtliche Weise umgesetzt.
Kreative Ateliers und kulturelle Kooperationen
Einen Schwerpunkt der Arbeit bildeten die Kinderrechte-Ateliers unter dem Leitgedanken "Unsere Welt – unsere Rechte". In Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern näherten sich die Mädchen und Jungen dem Themenfeld aus ihrer eigenen Sicht. Im "kreARTiv-Atelier" gestalteten die Teilnehmer bildnerische Kunstwerke. Mit der Schlosstanzschule setzten sie Inhalte in Tanzschritte und Bewegungsformen um. Zusammen mit dem Verein Schatzkiste e. V. verfassten Kinder Textzeilen für ein eigenes Lied, während die Aisthetos Akademie für Theaterpädagogik darstellerische Übungen anleitete.
Der Bürgermeister dankte den Kooperationspartnern und hob hervor, dass die Vorhaben zeigten, welche Ergebnisse entstehen, wenn verschiedene Berufsfelder und Institutionen gemeinsam für junge Menschen tätig werden. Die Resultate wurden während eines großen Festes mit Kunst, Musik, Tanz und Theater öffentlich präsentiert.
Eigenes Magazin und städtische Gesamtstrategie
Aus diesen Angeboten entstand das Kinderrechte-Magazin, bei dem Mädchen und Jungen als Reporter recherchieren, fotografieren und Beiträge verfassen. Mit der Kunstfigur Kiri, dem Kinderrechte-Reporter, wurde zudem eine Figur geschaffen, die rechtliche Themen über das Projekt hinaus verständlich transportiert.
Die Aktivitäten sind Teil eines größeren kommunalen Konzepts. Sonja Jensen, Koordinatorin der Kinderfreundlichen Kommune Neuwied, erläuterte, dass sich die Prämierung in die Gesamtstrategie einfüge. Neben speziellen Koffern für Kitas und Grundschulen, der Woche der Kinderrechte sowie den Ateliers und dem Magazin verfolge die Stadt das Ziel, das Bewusstsein für Kinderrechte dauerhaft in Einrichtungen, Verwaltung und Bürgerschaft zu etablieren. (PM/bearbeitet durch Red)
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