Pressemitteilung vom 29.10.2026 
Kinder- und Jugendbeteiligung aus Neuwied für Stadtentwicklungsstrategie "NeuWie?"
Im Rahmen der Stadtentwicklungsstrategie "NeuWie"" haben Kinder und Jugendliche aus Neuwied ihre Wünsche und Ideen für die Zukunft der Stadt formuliert. Im Mittelpunkt standen unter anderem Freizeitmöglichkeiten, Schulwege, Wohnraum, Berufsperspektiven und öffentliche Räume.
Neuwied. Wenn es um die Lebensqualität und Freizeitmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche geht, muss sich Neuwied jetzt schon nicht verstecken - immerhin ist die Deichstadt seit 2023 erste und bislang einzige "Kinderfreundliche Kommune" in Rheinland-Pfalz. Da es aber natürlich immer noch Luft nach oben gibt und Teilhabe an politischen Prozessen und Entscheidungen einen zentralen Aspekt des Aktionsplans "Kinderfreundliche Kommune" ausmacht, wurden gezielt auch die Kinder und Jugendlichen aus Neuwied in den Beteiligungsprozess zur neuen Stadtentwicklungsstrategie "NeuWie?" einbezogen. Diese Gelegenheit nutzten das Kinderparlament der Geschwister-Scholl-Grundschule und die Mitglieder des Neuwieder Jugendbeirats sowie interessierte Jugendliche aus der Deichstadt und nahmen jeweils an einer Zukunftswerkstatt teil.
Dass im Rahmen der Stadtentwicklungsstrategie auch die jungen Neuwieder beteiligt werden, ist eigentlich naheliegend - immerhin sind sie selbst Experten darin, zu wissen, was junge Menschen brauchen, um sich in einer Stadt wohlzufühlen und gerne dort zu leben. Damit Neuwied für Kinder und Jugendliche auch in Zukunft lebenswert bleibt, haben die jungen Deichstädter viele konkrete Wünsche geäußert und Ideen für die Entwicklung Neuwieds eingebracht. In der Kinder-Zukunftswerkstatt waren insbesondere die Themen Lieblingsorte, Spiel- und Freizeitmöglichkeiten, Schulwege und Grünflächen im Fokus. Bei den Neuwieder Jugendlichen kamen vor allem die Themen Wohnraum, Berufsperspektiven, Freizeit, Sport und Kultur sowie öffentliche Räume zur Sprache.
Die Projektverantwortlichen für die neue Stadtentwicklungsstrategie Alessa Strubel und Sonja Jensen, Koordinatorin der Kinderfreundlichen Kommune, freuten sich über das große Interesse der Neuwieder Kinder und Jugendlichen, die Zukunft ihrer Heimatstadt aktiv mitzugestalten. "Junge Menschen haben ganz unterschiedliche, individuelle Interessen und je nach dem Stadtteil, in dem sie leben, auch grundverschiedene Perspektiven darauf, was in Neuwied jetzt schon vorhanden ist und was ihnen vielleicht noch fehlt. Deshalb war uns auch wichtig, möglichst viele verschiedene Meinungen zu hören und Stimmen einzufangen", machten Strubel und Jensen deutlich. In einem nächsten Schritt werden nun die in den Zukunftswerkstätten geäußerten Wünsche - genauso wie die Anregungen aus den Stadtteilwerkstätten - von den Experten von "plan-lokal", dem Planungsbüro, das in Neuwied den Prozess hin zur neuen Stadtentwicklungsstrategie fachkundig begleitet, gesammelt und analysiert. So fließen sie in die spätere Stadtentwicklungsstrategie ein. (PM/Red)
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