Palliativnetzwerk Neuwied: Teilhabe bis zum Lebensende im Fokus
Das Palliativnetzwerk Neuwied lud zu einem Fachtag ins evangelische Gemeindezentrum Feldkirchen ein, um über die palliative Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigung zu informieren. Rund 40 Interessierte nahmen an der Veranstaltung teil und erhielten wertvolle Einblicke in verschiedene Aspekte der Sterbebegleitung.
Neuwied. Am Fachtag des Palliativnetzwerks Neuwied versammelten sich rund 40 Teilnehmer im evangelischen Gemeindezentrum Feldkirchen, um sich über die palliative Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigungen zu informieren. Die Veranstaltung bot eine Vielzahl von Vorträgen und Diskussionen, die von Expertinnen aus dem Bereich der Palliativpflege geleitet wurden.
Michaela Abresch, Fachkraft für Palliative Care und Aromapflege sowie DGP-zertifizierte Moderatorin Palliative Praxis, eröffnete den Fachtag mit einem Vortrag zur individuellen Schmerzbegleitung bei Menschen mit Beeinträchtigungen. Marion Schreiber, Mitglied der Steuerungsgruppe des Palliativnetzwerks und GVP-Beraterin im Heinrich-Haus Neuwied, sprach über den Abbau von Barrieren in der Palliativbegleitung. Sie hob insbesondere die Bedeutung von gesundheitlicher Versorgungsplanung (GVP) und Letzte-Hilfe-Kursen in einfacher Sprache hervor.
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Catrina Schneider, ebenfalls Mitglied der Steuerungsgruppe und Leiterin der Seelsorge im St.‑Josefshaus in Hausen, sowie Margit Michels, Palliativ-Care-Fachkraft beim Ambulanten Hospiz Neuwied, widmeten sich der Trauerbegleitung von Menschen mit Beeinträchtigungen. Ihr Vortrag thematisierte den Umgang mit Verlusterfahrungen.
Neben den Fachimpulsen hatten die Gäste ausreichend Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung. Das Palliativnetzwerk Neuwied, ein Zusammenschluss von derzeit 53 hospizlich und palliativ tätigen Einrichtungen, setzt sich für die Begleitung schwerstkranker Menschen und ihrer Angehörigen in der Region Neuwied ein. Ziel ist es, die Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Familien zu verbessern und zu erhalten. Red
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