Pressemitteilung vom 16.10.2026 
Skeletttanz in Bruchhausen: Peter Beckmanns Neuinterpretation des Totentanzes
Bis zum 27. November 2026 ist in der Kirche St. Johann Baptist in Unkel-Bruchhausen eine Mappe mit 22 Grafiken von Peter Beckmann zu sehen. Die Serie überträgt das historische Motiv des Totentanzes in die Gegenwart.
Unkel-Bruchhausen. Die Grafikserie trägt den Titel "Der Totentanz von Bruchhausen - erneuert" und bezieht sich auf ein in der Kirche hängendes Ölbild aus der Zeit um 1700 mit dem Titel "Totentanz". Der Künstler Peter Beckmann hat das barocke Vorbild in die heutige Zeit übertragen.
Totentänze entstanden nach Angaben zur Ausstellung während der schweren Pestepidemien im Mittelalter. Sie sollten den einfachen Menschen zeigen, dass jeder sterben muss.
Beckmanns Serie umfasst 22 Bilder. Jede Grafik wird von einem Reigen bekrönt, der eine Kopie des Bruchhausener Totentanzes darstellt. Dabei hat der Künstler die Figuren verändert: Während im historischen Vorbild einige Figuren noch lebendig waren, besteht sein Reigen ausschließlich aus Skeletten. Auch im schwarzen Bildfeld darunter tanzen nur Skelette.
Stellenanzeigen | WesterwaldJobs
⇒ Mehr Westerwald Jobs entdecken | ⇒ Stellenanzeige schalten
Anfang und Ende des Reigens sind in Beckmanns Arbeiten eindeutig zuzuordnen. Das jeweilige Thema befindet sich im Mittelfeld des Reigens. Deshalb tragen die Grafiken keine eigenen Titel, sondern verweisen auf das barocke Vorbild. Unterhalb des zentralen Bildfeldes zeigen Symbole und Darstellungen einerseits den Bezug zu Bruchhausen und seiner Umgebung. Andererseits stellen sie Assoziationen zu den dargestellten Personen und Berufen her.
Die Mappe liegt noch bis zum 27. November 2026 in der Kirche St. Johann Baptist in Unkel-Bruchhausen aus. (PM/Red)
Mehr dazu:
Kultur & Freizeit
Lokales: Unkel & Umgebung
Feedback: Hinweise an die Redaktion









