Pressemitteilung vom 15.10.2026 
Germaniaplatz in Neuwied: Pumptrack ist fertig
Auf dem Germaniaplatz am Sandkauler Weg nimmt der künftige Mehrgenerationensportpark weiter Gestalt an. Der Pumptrack ist bereits fertig, die übrigen Außenanlagen sollen nach aktuellem Zeitplan noch in diesem Jahr folgen.
Neuwied. Die Kurven des rund 1.400 Quadratmeter großen Pumptracks sind asphaltiert, als Nächstes steht der Bau der Skateanlage auf dem Programm. Auch die Arbeiten an den Fußballfeldern kommen voran. Die Stadt Neuwied will die Außenanlagen noch in diesem Jahr fertigstellen, sofern das Wetter mitspielt. Die Sanierung des bestehenden Umkleidegebäudes soll 2027 abgeschlossen sein.
Auf dem Pumptrack können sich künftig Rad- und Rollsportbegeisterte ausprobieren. Direkt daneben entsteht eine etwa 340 Quadratmeter große Skateanlage. Damit schafft die Stadt neue Flächen für Sportarten, die auf dem Germaniaplatz bislang keine eigenen Angebote hatten.
Auch die Ballspielbereiche werden neu gestaltet. Das große Jugendspielfeld soll auf einer Fläche von rund 65 mal 45 Metern Platz für verschiedene Sportarten bieten. Daneben entsteht ein kleineres Cage-Soccer-Feld mit einer Spielfläche von etwa 11 mal 20 Metern. Beide Plätze erhalten Kunstrasen. Banden und Ballfangnetze begrenzen das kleinere Feld. Eine neue Flutlichtanlage soll künftig den gesamten Sportpark beleuchten.
Angebote für mehrere Generationen
Zwischen den Spielfeldern und den Anlagen für den Roll- und Radsport plant die Stadt einen Bewegungsparcours, der sich besonders an ältere Menschen richtet. Verschiedene Geräte sollen das Training von Beweglichkeit und Fitness ermöglichen. Der Parcours und die Wege dorthin sollen barrierefrei zugänglich sein.
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Weil der Germaniaplatz mitten in einem Wohngebiet liegt, sind auch Schallschutzelemente vorgesehen. Sie sollen die Geräusche aus einzelnen Sportbereichen reduzieren. In die Planung flossen zudem die Wünsche künftiger Nutzerinnen und Nutzer ein. Das städtische Kinder- und Jugendbüro beteiligte Kinder und Jugendliche frühzeitig und organisierte unter anderem eine Online-Abstimmung.
Die derzeit veranschlagten Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 3,15 Millionen Euro. Davon werden 1,22 Millionen Euro durch Fördermittel aus dem Bund-Länder-Programm Investitionspakt zur Förderung von Sportstätten gedeckt. Wann die Neuwiederinnen und Neuwieder die neuen Anlagen erstmals nutzen können, hängt vom weiteren Bauverlauf ab. PM/Red
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