Pressemitteilung vom 14.10.2026 
Schwester M. Auréole feierte ihre Ewige Profess bei den Waldbreitbacher Franziskanerinnen
Am Fest des Heiligen Franziskus, am 4. Oktober, feierte Schwester M. Auréole Agossa ihre Ewige Profess und band sich damit für ihr ganzes Leben an die Ordensgemeinschaft der Waldbreitbacher Franziskanerinnen.
Waldbreitbach. In einem feierlichen Gottesdienst in der Mutterhauskirche versprach sie die Gelübde der Armut, des Gehorsams und der ehelosen Keuschheit. Generaloberin Schwester M. Michaele Rohde steckte Schwester Auréole als Zeichen für das Bündnis mit Gott den Trauring an, überreichte ihr das Waldbreitbacher Kreuz als Symbol der Zugehörigkeit zur Ordensgemeinschaft und eine brennende Kerze als Sinnbild für Christus als Licht der Welt.
Die 34-jährige Schwester Auréole stammt aus dem westafrikanischen Land Benin. Im Januar 2018 hat sie ihre Heimat verlassen, um in der Gemeinschaft der Waldbreitbacher Franziskanerinnen ihren Weg mit Gott zu gehen. Zuvor hatte sie ihr Englischstudium im Benin abgeschlossen. In den vergangenen Jahren lebte sie im Konvent in Frankfurt und hat dort die Ausbildung zur Pflegefachfrau absolviert.
Die Ewige Profess sei ein sehr wichtiger Schritt in Schwester Auréols Leben, sagte Pater Dr. Anatole Zoé Dovonou in seiner Predigt. Wie Abraham sei sie dem Ruf Gottes gefolgt, der sie zu den Waldbreitbacher Franziskanerinnen geführt hat. In einem zunehmend säkularen Umfeld sei das eine besondere Entscheidung. Hören auf Gottes Stimme in der Stille und im Alltag des Lebens sind Voraussetzungen, um dem Geheimnis der Berufung zu begegnen. "Wenn alles im Wandel ist, braucht man einen starken Glauben, dass Gott uns begleitet und zum Ziel führt", so Pater Dr. Anatole Zoé Dovonou. Schwester Auréole könne zuversichtlich sein, Gott sei mit ihr.
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Viele Menschen, die die junge Schwester auf ihrem Lebensweg bislang begleitet haben, waren zu dem feierlichen Gottesdienst nach Waldbreitbach gekommen, so auch ihre Eltern. Zusätzlich konnte der Gottesdienst, der teilweise übersetzt wurde, via Streaming auch im Benin verfolgt werden. (PM)
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