Pressemitteilung vom 02.10.2026 
Bunte Lebenssäulen gestalten: Wenn Erinnerungen sichtbar werden
Der Neuwieder Hospizverein lädt trauernde Kinder zu einem besonderen Kunstprojekt ein. Trauer kann viele Gesichter haben – und nicht immer lassen sich Gefühle in Worte fassen. Gerade Kindern kann es helfen, ihrer Trauer, ihren Erinnerungen und dem, was ihnen Kraft gibt, auf kreative Weise Ausdruck zu verleihen.
Neuwied/Asbach. Der Neuwieder Hospizverein bietet am Samstag, 7. November 2026, ein besonderes Kunstprojekt für trauernde Kinder ab acht Jahren an. Gemeinsam mit der Asbacher Künstlerin Ute Höller-Rölecke gestalten die Kinder eine eigene Lebenssäule.
Dabei kann die Säule unterschiedliche Bedeutungen bekommen: Sie kann an einen verstorbenen Menschen erinnern, wichtige gemeinsame Momente sichtbar machen oder als Kraft-, Mut- oder Lebenssäule gestaltet werden. Die Kinder entscheiden selbst, welche Farben, Symbole, Bilder und Worte zu ihnen passen und welchen Namen ihre persönliche Säule tragen soll.
"Beim kreativen Arbeiten kann etwas entstehen, das ganz dem eigenen Empfinden entspricht", beschreibt Kindertrauerbegleiterin Beate Christ vom Neuwieder Hospizverein die Idee des Projekts. "Manches, was sich nur schwer in Worte fassen lässt, kann durch Farben, Formen und Symbole einen Ausdruck finden."
Das gemeinsame künstlerische Arbeiten bietet dabei Raum für Erinnerung, Gefühle, Verbundenheit und Hoffnung. Zugleich entsteht ein persönliches Objekt, das die Kinder über den Workshop hinaus begleiten kann.
Das Kunstprojekt findet von 10.30 bis etwa 16 Uhr im Werkraum der Grundschule Asbach statt. Die Teilnehmerzahl ist auf sechs Kinder begrenzt. Die Materialkosten betragen 15 Euro. Eine Anmeldung ist erforderlich bei Beate Christ unter Telefon 0160-2320537 oder per E-Mail unter beate.christ@neuwieder-hospiz.org. (PM)
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