Pressemitteilung vom 28.09.2026 
Ressourcen schonen und Müll vermeiden: Zwei Projekte aus dem Landkreis Neuwied mit Süwag Förderpreis ausgezeichnet
Defekte Elektrogeräte, Kleidung und Alltagsgegenstände, die nicht mehr benötigt werden, landen meist in der Mülltonne. Nicht so in Windhagen. Dort hat es sich das Repair Café des Heimat- und Verschönerungsvereins zur Aufgabe gemacht, Müll zu vermeiden, Ressourcen zu schonen und einen bewussteren Umgang mit Ressourcen zu leben und zu lehren.
Windhagen. Dieses besondere Engagement wurde nun von der Süwag Energie AG mit dem "Förderpreis der Süwag-Stiftung: Nachhaltig für die Region 2026" ausgezeichnet. Bei der öffentlichen Abstimmung über die Webseite der Süwag, bei der über 11.000 Menschen ihre Stimme abgegeben haben, belegte dieses Projekt den mit 10.000 Euro dotierten ersten Platz.
Unter dem Motto "Reparieren statt Wegwerfen" unterstützen ehrenamtliche Helfer des Repair Cafés Bürger dabei, vermeintlich Defektem und Kaputtem neues Leben einzuhauchen und wieder nutzbar zu machen. Besonders innovativ ist die engagierte 3D-Gruppe, die fehlende oder beschädigte Ersatzteile mithilfe moderner 3D-Drucktechnik passgenau nachfertigt.
"Wir sind unglaublich glücklich und dankbar über diese Auszeichnung. Das Preisgeld ist für unser gesamtes Team eine große Anerkennung und zugleich eine tolle Unterstützung für unsere weitere Arbeit. Wir haben noch viele Ideen: Künftig möchten wir unser Angebot unter anderem um die Reparatur von Fahrrädern erweitern und auch unseren bestehenden 3D-Druck-Bereich weiter ausbauen. Dafür können wir das Preisgeld sehr gut gebrauchen. Unser Repair Café ist aber nicht nur ein Ort, an dem Dinge repariert werden. Es ist auch ein Treffpunkt, an dem Menschen zusammenkommen, sich austauschen und gegenseitig helfen - gerade in einer zunehmend digitalen Welt ist dieser persönliche Kontakt besonders wertvoll", erklärt Mario Höß, 2. Vorsitzender Heimat- und Verschönerungsverein Windhagen.
Auch der zweite Platz des Förderpreises geht in die Region. Die Verbandsgemeinde Asbach erhält für ihre "Regentonnen-Aktion" die "Silbermedaille" und eine Fördersumme in Höhe von 5.000 Euro. Das Projekt setzt ein Zeichen für nachhaltigen Umwelt- und Klimaschutz. Ziel des Projekts ist es, Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen dazu zu motivieren, Regenwasser zur Gartenbewässerung zu nutzen und dadurch wertvolles Trinkwasser einzusparen. Dafür wird die Anschaffung und Installation von Regentonnen mit bis zu 50 Euro pro Haushalt gefördert.
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"Gerade in Zeiten zunehmender Trockenperioden und steigender Belastungen für die Wasserversorgung gewinnt ein bewusster Umgang mit Wasser immer mehr an Bedeutung. Die Aktion macht Nachhaltigkeit einfach und direkt im Alltag umsetzbar und stärkt gleichzeitig das Umweltbewusstsein in der Region", betont Michael Christ, Verbandsbürgermeister der Verbandsgemeinde Asbach.
"Bereits im vergangenen Jahr war der Förderpreis der Süwag-Stiftung ein großer Erfolg. Als Landrat freut es mich besonders, dass zwei Projekte aus der Region für ihr Engagement ausgezeichnet wurden", sagt Achim Hallerbach, Landrat des Landkreises Neuwied.
"Mit unserem Förderpreis möchten wir Menschen und Projekte unterstützen, die Verantwortung für ihre Region und ihre Umwelt übernehmen. Das Repair Café aus Windhagen zeigt mit seinem Motto "Reparieren statt Wegwerfen" eindrucksvoll, wie sich mit Gemeinschaft, Know-how und moderner Technik Ressourcen schonen und Dinge länger nutzen lassen. Die "Regentonnen-Aktion2 der Verbandsgemeinde Asbach zeigt wiederum, wie niederschwellig und einfach Nachhaltigkeit direkt im Alltag integrierbar ist. Projekte wie diese verdienen unsere Anerkennung – und motivieren andere, ebenfalls aktiv zu werden und Ressourcen überlegter einzusetzen", betont Stephanie Ditscheid, Referentin Markenkommunikation der Süwag Energie AG und Projektleiterin für den Förderpreis. (PM)
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