Pressemitteilung vom 24.09.2026 
GSG modernisiert 47 Wohnungen in Neuwied
In Neuwied wurden 47 Wohnungen aus den 1950er-Jahren umfassend modernisiert. Die Maßnahme zeigt sowohl die Erfolge als auch die Herausforderungen im Bereich des Wohnungsbaus auf. Das Neuwieder Bündnis fordert nun bessere Unterstützung durch das Land.
Neuwied. Die Gemeinnützige Siedlungs-Gesellschaft (GSG) hat in der Langendorfer Straße 39-45 insgesamt 47 Wohnungen grundlegend saniert. Mit einer Investition von rund 4,5 Millionen Euro erreichen die Gebäude nun den Effizienzhaus-55-Standard, sind energetisch saniert und mit neuen Balkonen ausgestattet.
Die Kaltmiete beträgt 6,90 Euro pro Quadratmeter, ein Wohnberechtigungsschein ist erforderlich.
"Die Häuserreihe wurde innen wie außen komplett kernsaniert. Energetisch gesehen sind die Häuser heute auf dem Stand eines Neubaus", erklärt Martin Hahn, CDU-Fraktionsvorsitzender. Auch GSG-Geschäftsführer David Meurer betont den Bedarf an günstigem Wohnraum: "Das Wohnraumversorgungskonzept der Stadt Neuwied hat deutlich gemacht, dass günstiger Wohnraum benötigt wird." Anlässlich des 100-jährigen Bestehens der GSG freut sich Meurer, den sanierten Wohnraum gerade für kleine und mittlere Einkommen anbieten zu können.
Forderungen an die Landesregierung
Das Projekt verdeutlicht jedoch auch die Herausforderungen für das Neuwieder Bündnis aus CDU, Bündnis 90/Die Grünen, BSW, FWG und FDP. Neuwied, als siebtgrößte Stadt in Rheinland-Pfalz, steht unter erheblichem Druck auf dem Wohnungsmarkt. Eine attraktivere Landesförderung sei daher notwendig, um den Wohnungsbau und die Modernisierung voranzubringen. Zudem solle die Bürokratie in der Wohnraumförderung endlich reduziert werden, da lange Verfahren und komplexe Anforderungen Projekte verzögern.
Gemeinsame Forderung
"Wir brauchen eine Förderung, die pragmatisch, schnell und zielgerichtet dort ankommt, wo Wohnraum tatsächlich geschaffen wird. Unsere GSG ist bereit zu investieren und Verantwortung zu übernehmen. Jetzt muss das Land die Rahmenbedingungen schaffen, damit kommunale Wohnungsunternehmen diese Aufgabe auch leisten können. Mehr Förderung, weniger Bürokratie und deutlich schnellere Verfahren - das ist der konkrete Handlungsauftrag," fordern Martin Hahn (CDU), Regine Wilke (Bündnis 90/Die Grünen), Tobias Härtling (BSW), Lars Ebert (FWG) und Dr. Dietrich Rühle (FDP). (PM/Red)
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