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Pressemitteilung vom 04.09.2026    

Mehr Schattenplätze für Neuwieds Kita-Kinder

Die Stadt Neuwied hat in ihren Kindertagesstätten umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um die Außenbereiche besser nutzbar zu machen. Durch den Einsatz verschiedener Sonnenschutzeinrichtungen sollen Kinder auch an heißen Tagen ohne Einschränkungen draußen spielen können.

Sonnensegeln in der Kita Kinderschiff (v.l.): Julia Frimmersdorf, Ralf Seemann, Sammy Labidi, Asya Görgün, Jasmin Dag, Laura Ganzer, Anke Dierdorf und Bürgermeister Peter Jung. (Foto: Melanie Lange)

Neuwied. Die Stadt Neuwied hat alle elf städtischen Kindertagesstätten mit zusätzlichen Sonnenschutzeinrichtungen ausgestattet. Dazu gehören Sonnensegel, Markisen, Pergolen und unterschiedliche Sonnenschirme, die dafür sorgen, dass die Kinder die Außenbereiche auch an heißen und sonnigen Tagen besser nutzen können. Für diese Maßnahme wurden rund 450.000 Euro investiert, wobei 250.000 Euro aus dem Kommunalen Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (KIPKI) stammen.

Um die passende Lösung für jede Einrichtung zu finden, wurde der Bedarf an jedem Standort einzeln geprüft. Die Stadt ermittelte gemeinsam mit einer Architektin die notwendigen Maßnahmen und berücksichtigte dabei die Wünsche der Einrichtungen. Neben der Sonneneinstrahlung spielten auch die örtlichen Gegebenheiten eine wichtige Rolle. So mussten beispielsweise Fluchtwege und die vorgeschriebenen Fallräume rund um Spielgeräte berücksichtigt werden.

Sonnenschutz kostet rund 450.000 Euro
"Bei elf Kitas mit ganz unterschiedlichen Außengeländen gibt es nicht die eine Lösung, die überall passt. Deshalb haben wir genau geschaut, wo zusätzlicher Schatten gebraucht wird und welche Form des Sonnenschutzes sich dort sinnvoll integrieren lässt", erklärt Klimaschutzmanagerin Julia Frimmersdorf, die die KIPKI-Maßnahmen der Stadt koordiniert. Rund 450.000 Euro hat die Stadt in die Maßnahme investiert, davon stammen 250.000 Euro aus dem Kommunalen Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation (KIPKI). "So verbessern wir ganz konkret die Bedingungen auf den Außengeländen und reagieren zugleich darauf, dass heiße und sonnenreiche Tage auch für unsere Kitas zunehmend eine Herausforderung darstellen", betont Beigeordneter Ralf Seemann.



Der neue Sonnenschutz für die Kleinsten ist eines von insgesamt neun Teilprojekten, die die Stadt Neuwied im Rahmen von KIPKI umsetzt. Das Förderprogramm unterstützt Kommunen bei Investitionen in Klimaschutz und Klimaanpassung. Mit der Ausstattung der elf städtischen Kindertagesstätten ist nun eine weitere dieser Maßnahmen umgesetzt. (PM/Red)


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