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Pressemitteilung vom 30.08.2026    

Vorschulkinder in Asbach als kleine Umweltschützer aktiv

In der Katholischen Kita Sankt Laurentius in Asbach bereiten sich die Vorschulkinder, liebevoll "Maxies" genannt, auf den Schuleintritt vor. Neben Verkehrstrainings und Zahnarztbesuchen steht auch ein Umweltprojekt mit dem Maskottchen Droppy auf dem Programm.

Maxies der katholischen KiTa Sankt Laurentius forschen am Asbach (Bach) (Foto: Maria-Elisabeth Loevenich/BHAG)

Asbach/Bad Honnef. "Maxies", so werden die Vorschulkinder von den Erzieherinnen der Katholischen Kita Sankt Laurentius in Asbach genannt und alle Kinder sind stolz darauf. Heißt es doch, dass sie sich im Kindergartenjahr 2026/2027 auf den Eintritt in die Schule vorbereiten. Dazu gehören dann nicht nur wackelnde Zähne, sondern auch Verkehrstrainings, Besuche vom Zahnarzt, der Polizei und natürlich von Droppy, dem Kuschel-Maskottchen des regionalen Energieversorgers Bad Honnef AG (BHAG).

Mit Droppy und BHAG Projektleiterin Maria-Elisabeth Loevenich lernten die Kinder bereits zu Anfang dieses neuen Kindergartenjahres erste Aspekte der lebenswichtigen Bedeutung von Wasser kennen und wurden am Asbacher Weiher als kleine Umweltschützer aktiv. Sie spielten zu einem Bewegungslied nicht nur den Kreislauf des Wassers nach, sondern beobachteten die morgendliche Verdunstung, studierten die Wolkenbewegung und nahmen unterschiedliche Gewässerarten intensiv als Lebensräume für unterschiedliche Tiere war.

Die Maxies machen sich im aktuellen Sommer, der sie mit auffallend vielen und langen Hitzeperioden konfrontiert, insbesondere auch Sorgen um die Wassertiere. Durch den fortschreitenden Klimawandel werden auch im Westerwald die Trockenzeiten immer länger und die sommerlichen Regenfälle immer seltener. Dadurch geraten die großen und kleinen Wassertiere zunehmend in Stress.



Die Maxies können zwar mit ihren Regenmacher-Musikinstrumenten keinen echten Regen machen, haben aber Ideen, wie sie die Gewässer in ihrer Umgebung schützen können. Das fängt beim Aufräumen nach der Frühstückspause an und hört beim Müllsammeln am Asbach (Bach) noch lange nicht auf. Sie versprechen dem Wassertropfen Droppy ihre Freundschaft, auch wenn diese mit Taten verbunden ist. Sie wollen sich zukünftig Verstärkung bei ihren Familien holen: "Damit Omas die Enten nicht mehr mit altem Brot füttern und auch Erwachsene lernen, dass Bierflaschen, Zigarettenkippen und Pressspanplatten nicht in den Bach gehören."

Am Ende des sonnigen Vormittages haben die Maxies spielerisch viel gelernt, kleine Wassertiere wie Wasserflohkrebse, Wassertaumelkäfer und Wasserwanzen identifiziert und gespürt, dass alles irgendwie in Beziehung zueinander steht und nachhaltig verantwortlichen Handelns bedarf. Im Refrain eines Umweltliedes fassen sie dieses Gefühl der Zusammengehörigkeit noch einmal zusammen und singen: "Alle wollen leben, hier auf dieser schönen Erde!" Freudig verabschiedeten sich die Maxies, hatten sie doch alle einen kleinen Kuscheltropfen in ihrem Gepäck, der sie auch zukünftig an viele kleine Lernerfahrung erinnern möge. (PM/Red)


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