Pressemitteilung vom 21.08.2026 
Rhein-Pegelstände in Rheinland-Pfalz: Langsame Erholung nach Regenfällen
Nach den intensiven Regenfällen in Süddeutschland steigen die Pegelstände am Rhein allmählich an. Dennoch liegt der Fluss noch weit unter dem normalen Wasserstand.
Region. Der Rhein hat durch kräftige Regenfälle, vor allem in Süddeutschland, etwas mehr Wasser erhalten. Dies führte dazu, dass viele Fähren ihren Betrieb wieder aufnehmen konnten. Ein Blick auf die Pegeldaten der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung zeigt jedoch, dass der Fluss von Durchschnitts-Pegelständen und einer voll beladenen Güterschifffahrt noch weit entfernt ist.
Laut der Betreibergesellschaft des größten deutschen Binnenhafens in Duisburg sind Güterschiffe derzeit aufgrund der niedrigen Wasserstände nur mit rund 20 Prozent ihrer üblichen Ladung unterwegs. Joachim Holstein, Konzernbevollmächtigter für die Binnenschifffahrt, erklärt, dass zwar eine leichte Erholung erwartet wird, eine echte Entspannung aber erst "in Richtung Ende September, Anfang Oktober" zu erwarten sei.
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Am kritischen Punkt der Rheinschifffahrt, Kaub in Rheinland-Pfalz, lag der Pegelstand am Freitag bei 46 Zentimetern - deutlich unter dem sogenannten Gleichwertigen Wasserstand von 77 Zentimetern, der als Orientierungswert für die Schifffahrt gilt. In Duisburg wurde am Freitagmittag ein Rheinpegel von 1,49 Meter gemessen, was immer noch unter der Tiefstmarke von 1,53 Meter aus dem Jahr 2018 liegt. (dpa/KI/bearbeitet durch Red)
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