"So etwas habe ich noch nicht erlebt": Unwetter trifft Höhr-Grenzhausen
Ein schweres Unwetter hat im Norden von Rheinland-Pfalz erhebliche Schäden verursacht. Ministerpräsident Gordon Schnieder zeigte sich bei einem Besuch vor Ort betroffen.
Höhr-Grenzhausen. Nach einem heftigen Unwetter, das am Mittwochabend (19. August 2026) im nördlichen Rheinland-Pfalz wütete, besuchte der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Gordon Schnieder (CDU) die betroffene Region Höhr-Grenzhausen im Westerwald. Vor den beschädigten Häusern äußerte er sich fassungslos: "Das ist eine Naturgewalt, die ich so noch nicht erlebt habe", sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Er beschrieb die Nacht als besonders hart für die Bewohner des Westerwalds und bedankte sich bei allen Einsatzkräften, die frühzeitig zusammenkamen und auch am Morgen weiterhin Unterstützung leisteten. "Es zeigt sich, wie wichtig Bevölkerungsschutz für uns wird", betonte Schnieder. Noch vor wenigen Wochen habe man Übungen durchgeführt, die nun ihre Wirkung zeigten. Er sei erleichtert, dass in Höhr-Grenzhausen keine Menschen verletzt wurden.
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Anderswo im nördlichen Rheinland-Pfalz waren die Folgen des Unwetters tragischer. In Waldorf im Landkreis Ahrweiler kam eine Frau ums Leben, mehrere Personen wurden verletzt und zahlreiche Gebäude erlitten teils schwere Schäden. (dpa/KI/bearbeitet durch Red)
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