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Nachricht vom 19.08.2026    

Landtag unterstützt höhere Besoldung für Beamte in Rheinland-Pfalz

Der rheinland-pfälzische Landtag hat sich für eine Erhöhung der Besoldung der Landesbeamten ausgesprochen. Diese Entscheidung soll einer Würdigung der Leistungen der Mitarbeitenden darstellen.

Plenarsitzung Landtag Rheinland-Pfalz (Foto: Hannes Albert/dpa)

Mainz. Der rheinland-pfälzische Landtag befürwortet eine Anhebung der Besoldung für Beamte des Landes. Finanzministerin Doris Ahnen (SPD) betonte während der ersten Lesung des entsprechenden Gesetzes im Mainzer Parlament, dass die Mitarbeitenden im öffentlichen Dienst als Leistungsträger der Gesellschaft gelten. "Sie bilden unsere Kinder, sie sorgen für Sicherheit und sie schaffen eine faire finanzielle Basis für gesamtgesellschaftliche Aufgaben", sagte Ahnen. Vertreter aller Fraktionen im Landtag äußerten sich ähnlich positiv.

Die Anpassung der Besoldung sei einerseits ein Kraftakt für den Landeshaushalt, andererseits aber auch eine große Wertschätzung für die erbrachte Arbeit, so die Finanzministerin weiter. Nach dem Ergebnis der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Länder sollen die Bezüge der Beamten und Versorgungsempfänger in Rheinland-Pfalz rückwirkend zum April dieses Jahres um 3,3 Prozent, ab dem 1. März 2027 um zwei Prozent und ab dem 1. Januar 2028 um ein Prozent steigen.




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Diese Anpassung betrifft laut Finanzministerium rund 145.000 unmittelbare sowie mittelbare Landesbeamte, Versorgungsempfänger, Richter sowie Anwärter. Das Übertragen des Tarifergebnisses verursacht für den Landeshaushalt Kosten von etwa 166 Millionen Euro in diesem Jahr, erklärte Ahnen. Hinzu kommen rund 337 Millionen Euro 2027 und etwa 431 Millionen Euro im Jahr 2028, mit entsprechenden finanziellen Auswirkungen auf die kommenden Jahre. (dpa/KI/bearbeitet durch Red)


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