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Nachricht vom 19.08.2026    

Landtagsabgeordnete besuchen Vorzeigemodell der Notfallversorgung in Montabaur

Am 18. August 2026 besuchte eine Delegation des rheinland-pfälzischen Landtags die Integrierte Leitstelle Montabaur. Die Politiker informierten sich über die Abläufe und Herausforderungen der Notrufkoordination in der Region. Dabei wurde auch die wirtschaftliche Bedeutung des DRK in den Fokus gerückt.

Von links: Dr. Matthias Reuber MdL, Leiter Rettungsdienst Frederic Gielsdorf, Teamleiter Florian Klein, Roland Weimer MdL, Janick Pape MdL, Landtagspräsident Matthias Lammert, DRK-Geschäftsführer Michael Schneider, Jürgen Schmied MdL und Andreas Birtel MdL bei dem Besuch der Integrierten Leitstelle (ILSt) Montabaur. Foto: Jürgen Schmied

Montabaur. Eine Gruppe von Abgeordneten, darunter Landtagspräsident Matthias Lammert sowie Dr. Matthias Reuber, Roland Weimer, Andreas Birtel, Janick Pape und Jürgen Schmied, besuchte die Integrierte Leitstelle (ILSt) Montabaur. DRK-Geschäftsführer Michael Schneider, Teamleiter Florian Klein und Frederic Gielsdorf aus dem Bereich Leitung Rettungsdienst führten die Delegation durch die Räumlichkeiten und erläuterten die Prozesse der Notrufbearbeitung.

Die ILSt Montabaur koordiniert jährlich mehr als 150.000 Einsätze für rund 654.000 Menschen in den Landkreisen Westerwald, Altenkirchen, Neuwied und Rhein-Lahn. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 353.653 Hilfeersuche bearbeitet. Ein zentrales Thema des Besuchs war die Integration von Rettungsdienst, Krankentransport, Brandschutz und Katastrophenschutz unter der Notrufnummer 112.

Im Rahmen der geplanten bundesweiten Reform der Notfallversorgung gilt die Leitstelle Montabaur als Best-Practice-Beispiel. Rheinland-Pfalz hat bereits sieben standardisierte Leitstellen vernetzt, was den Vorgaben des Bundes entspricht. Die Disponenten in Montabaur sind sowohl medizinisch als auch feuerwehrtechnisch qualifiziert und absolvieren eine spezialisierte Zusatzqualifikation zum Leitstellendisponenten.



Die Leitstelle verfügt über hochmoderne Arbeitsplätze zur Bewältigung von Unwetterlagen und setzt mit dem Telenotarzt-System auf innovative Technik. Die Politiker hoben die Bedeutung der Leitstelle für die regionale Sicherheit hervor. Mit dieser bewährten Struktur ist Rheinland-Pfalz gut auf die anstehende Reform vorbereitet und dient anderen Bundesländern als Vorbild.

Auch die wirtschaftliche Rolle des DRK in der Region wurde thematisiert. Trotz seiner Gemeinnützigkeit ist das Rote Kreuz ein stabiler Wirtschaftsfaktor und bedeutender Arbeitgeber in den vier Landkreisen. Die Gehälter der Mitarbeiter stärken die lokale Kaufkraft, während Investitionen in moderne Standorte, wie die neue Rettungswache in Linz am Rhein, die regionale Entwicklung fördern. Diese Investitionen und die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern, insbesondere Handwerksbetrieben, kommen der gesamten Region zugute. Red


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