Der Rhein im Wandel: Trockenheit und ihre Folgen
Die Trockenheit der letzten Monate hat den Rhein vor neue Herausforderungen gestellt. Niedrige Wasserstände beeinflussen Schifffahrt, Natur und Landschaft erheblich. Zwei Vorträge der Kreis-Volkshochschule Neuwied beleuchten diese Themen aus verschiedenen Perspektiven.
Neuwied. Die anhaltende Trockenheit zeigt deutlich, wie empfindlich der Rhein auf Änderungen im Wasserhaushalt reagiert. Mit seinen über 1.200 Kilometern Länge prägt der Fluss nicht nur Landschaften, sondern auch Wirtschaft und Kultur entlang seines Verlaufs von den Alpen bis zur Nordsee. Der Rhein ist Lebensraum für Millionen Menschen und eine bedeutende Wasserstraße.
Wilfried Hausmann, ehemaliger Wehrleiter der Stadt Neuwied und Fachplaner für Starkregenvorsorge, lädt zu zwei Vorträgen ein, die das Thema umfassend beleuchten. Er führt die Teilnehmenden auf eine Reise entlang des Rheins, beginnend bei seiner Quelle in den Schweizer Alpen über das Mittelrheintal bis zur Mündung in die Nordsee. Dabei werden nicht nur geografische und hydrologische Besonderheiten thematisiert, sondern auch die historische und kulturelle Bedeutung des Rheins sowie seine Rolle für Handel und Verkehr.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem Hochwasserschutz und den Herausforderungen durch den Klimawandel. Welche Auswirkungen haben Trockenperioden und niedrige Wasserstände auf den Fluss und seine Umgebung? Diese und weitere Fragen werden in den Vorträgen behandelt, die fundiertes Wissen mit anschaulichen Einblicken verbinden.
Interessierte können die Vorträge am 26. August ab 18 Uhr in der Verbandsgemeindeverwaltung in Linz oder am 27. Oktober ab 18.30 Uhr in der Stefan-Andres-Schule in Unkel besuchen. Die Teilnahmegebühr beträgt 5 Euro, Anmeldungen sind unter www.kvhs-neuwied.de möglich. Red
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