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Nachricht vom 16.08.2026    

Rhein-Niedrigwasser bleibt trotz Regen bestehen: Experten warnen vor langer Dürre

Trotz angekündigter Niederschläge wird das Rhein-Niedrigwasser wohl noch bis in den Herbst andauern. Das betrifft eine der wichtigsten Wasserstraßen Deutschlands, die derzeit vielerorts einem Rinnsal gleicht.

Symbolbild. (Quelle: Pixabay)

Koblenz. Trotz des vorhergesagten Regens erwarten Experten kein baldiges Ende des Rhein-Niedrigwassers. Die Bundesanstalt für Gewässerkunde in Koblenz berichtete am 13. August, dass bei tatsächlich eintretenden Niederschlägen der Rhein in der kommenden Woche "um einige Dezimeter steigen" könnte - also um mehrere zehn Zentimeter. Dennoch würde die "ausgeprägte Niedrigwassersituation" nicht beendet sein. Eine "substanzielle Entspannung" sei laut Sechs-Wochen-Vorhersagen "nicht vor Anfang Oktober" zu erwarten.

Am 12. August hatte auch Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) nach einer Schaltkonferenz mit den Ländern zum Thema Niedrigwasser erklärt: "Die nächsten Wochen werden anspruchsvoll. Die Wasserstände an Rhein und Donau bleiben vorerst sehr niedrig." Laut Fachleuten benötigen diese großen Flusssysteme erheblich mehr Regen, um wieder deutlich anzusteigen – einzelne Schauer reichen nicht aus.




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Niedrigwasser kommt eigentlich erst im Herbst
Der ehemalige langjährige Chef der Kauber Rheinfähre zwischen Rüdesheim und Koblenz, Heinz-Dieter Kimpel, sagte der Deutschen Presse-Agentur: "Früher hatten wir die Adventsflut und die Frühjahrsflut. Das hat jetzt gefehlt." Der 83-Jährige ergänzte: "Echtes Niedrigwasser in dieser Jahreszeit hatten wir noch nie. Normalerweise kommt das erst im Herbst." Er hält niedrige Pegelstände auch noch im September und Oktober für gut möglich. Kimpel lebt seit vielen Jahrzehnten am Kauber Rheinufer.
(dpa/bearbeitet durch Red)


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