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Nachricht vom 15.08.2026    

30 Jahre unter Strom: Bauko Solar feiert rundes Jubiläum in Anhausen

Von Helmi Tischler-Venter

Die "BAU-KO SOLAR GmbH & Co. KG" in Anhausen hat Grund zum Feiern: Am 15. August 2026 beging der regionale Fotovoltaik-Spezialist mit einem großen Sommerfest und einer Hausmesse sein 30-jähriges Bestehen. Was im Gründungsjahr 1996 in der Branche noch als Nische für Idealisten galt, ist heute – drei Jahrzehnte und über 1.000 installierte Photovoltaikanlagen später – fester Bestandteil der regionalen Energiewende.

Heinz-Otto Zantop (links), Bürgermeister von Anhausen, überreichte eine künstlerische Collage des Kirchspiels Anhausen an Geschäftsführer René Chevalier. Fotos: Wolfgang Tischler

Anhausen. Die Sonne meinte es gut und schickte noch einmal viel Solarenergie zur Erde. Am Firmensitz in der Buchenstraße (Petershof) blickte das Team gemeinsam mit Kunden und Partnern auf eine bewegte Erfolgsgeschichte zurück. Geschäftsführer René Chevalier begrüßte alle Gäste und wies auf die Benefiz-Tombola mit 600 Losen zugunsten des Regenwald-Projekts des Wiedtal-Gymnasiums Neustadt (Wied) hin. Schülerinnen der Nachhaltigkeits-AG betreuten den Los-Stand und informierten über die Wichtigkeit des Regenwalds für die Menschheit.

Pioniergeist aus dem Westerwald
Als das Unternehmen 1996 an den Start ging, steckte die Solarenergie in Deutschland noch in den Kinderschuhen. Die Motivation der Kunden hat sich seitdem kaum verändert, wohl aber die Dringlichkeit: Ob Klimaschutz, Unabhängigkeit vom Netzbetreiber oder das Sichern stabiler Strompreise – die Gründe für den Wechsel auf Sonnenenergie sind heute aktueller denn je. Bauko Solar hat sich in dieser Zeit vom kleinen Fachbetrieb zum gefragten Experten für maßgeschneiderte Solarlösungen entwickelt, die vom privaten Eigenheim bis hin zu großen Industrie- und Gewerbedächern reichen.

Rückblick per Dia-Show
Frank Pfeifer, langjähriger Mitarbeiter bei Bauko Solar, blickte mit einer persönlichen Fotoauswahl zurück auf die Geschichte des Unternehmens. Firmengründer Jörg Wagenknecht, der inzwischen leider verstorben ist, besaß in Meinborn eine alte Scheune, die saniert und als Firmensitz genutzt wurde. Zunächst reichten diese Räumlichkeiten aus, doch 2005, als Fotovoltaik zum Massenprodukt avancierte, musste Platz für Lagerhaltung und Sattelschlepper-Zufahrt geschaffen werden. Der Petershof, ehemals Tankstelle mit Raststätte und Bauernhof, wurde mit viel Arbeit umstrukturiert und ab 2011 als Firmensitz genutzt.

Pfeifer zeigte amüsante Fotos zur improvisierten Arbeitskleidung, Anlageninstallation und Arbeitssicherheit. Doch bereits 2005 hatte sich alles weiterentwickelt. Ein besonderes Produkt mit Arbeitssicherheit und Garantien war entstanden, das BP-Zertifizierung und Safety-Award errang. Heute ist an den Baustellen Gerüststellung mit Fangschutz Standard. Zur Firmenphilosophie gehören Training mit persönlicher Schutzausrüstung, Teilnahme an Messen und Ausstellungen, jährliche Betriebsausflüge und Feiern.




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Jubiläumsevent mit Blick in die Zukunft
Dass das Unternehmen den Blick trotz der langen Historie lieber nach vorn richtet, zeigte auch das Programm des Jubiläumstages. Statt verstaubter Festreden setzte man in Anhausen auf handfeste Informationen und Networking in lockerer Atmosphäre. Neben einer Hausmesse, die den Besuchern die neuesten Technologien zum Anfassen bot, standen hochkarätige Fachvorträge im Mittelpunkt. Experten namhafter Branchenpartner wie Fronius und SpotmyEnergy beleuchteten die brennenden Themen des aktuellen Energiemarktes. Dabei ging es vor allem um die intelligente Nutzung von Energie und die Chancen, die dynamische Stromtarife für Endverbraucher bieten.

Regional verwurzelt, bereit für die nächsten Jahrzehnte
Heinz-Otto Zantop, Bürgermeister von Anhausen, überreichte eine künstlerische Collage des Kirchspiels Anhausen, um seiner Freude über den Sitz des innovativen Unternehmens in der Gemeinde Anhausen zum Ausdruck zu bringen. Klaus Leyendecker von der Partnerfirma Lorenz-Montagesysteme bedankte sich mit einem besonderen Tisch für die gute Zusammenarbeit.

Die Resonanz auf das Sommerfest spiegelte das wider, was das Unternehmen seit jeher auszeichnet: eine enge Bindung zur Region und den Menschen vor Ort. Mit der Kombination aus jahrzehntelangem Know-how und moderner Elektroinstallation nach aktuellen VDE-Richtlinien sieht sich der Betrieb für die kommenden Herausforderungen der Energiewende bestens gerüstet.

Die "30" auf dem Buckel ist für das Team in Anhausen jedenfalls kein Grund, einen Gang zurückzuschalten – die Auftragsbücher und die Pläne für neue, innovative Projekte im Jahr 2026 sind voll. htv


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