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Pressemitteilung vom 13.08.2026    

Erste Bundeskönigin unterstützt "Projekt Schattentöchter" mit Spende im Kreis Neuwied

Die historische erste Bundeskönigin Andrea Reiprich und ihr Prinzgemahl Thomas Herschbach engagieren sich aktiv für den Kampf gegen Zwangsprostitution. Mit ihrer Benefiz-Aktion "Frauen in Not" haben sie kürzlich eine Spende an das "Projekt Schattentöchter" übergeben.

Betty Kneisler (Mitte) freut sich über die Spende der Aktion "Frauen in Not" von Andrea Reiprich und Thomas Herschbach. (Foto: Vincent Hucker)

Kreis Neuwied. Andrea Reiprich und Thomas Herschbach überreichten dem Verein "Projekt Schattentöchter" eine Spende in Höhe von 1.500 Euro. Das Projekt setzt sich gegen Menschenhandel, sexuelle Ausbeutung und Zwangsprostitution ein. Andrea Reiprich erläuterte: "Wer Tabuthemen nicht versucht zu brechen, trägt dazu bei, dass Leiden weiterhin nicht wahrgenommen wird." Sie hofft, dass ihre Initiative weitere Unterstützer inspiriert.

Betty Kneisler, die Verantwortliche des Projekts, betonte, dass diese Form der Gewalt auch in Deutschland präsent sei. "Diese Form der Gewalt gibt es nicht nur in weit entfernten Ländern, sondern auch vor unserer Haustür - nicht umsonst wird Deutschland als das "Bordell Europas" bezeichnet", erklärte sie. Laut Experten sei mindestens jede zweite Frau in der Prostitution eine Zwangsprostituierte.




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Liebe wird vorgetäuscht
Ein wichtiger Bestandteil der Präventionsarbeit ist die Aufklärung über die sogenannte "Loverboy-Methode". Hierbei täuschen Täter jungen Mädchen eine Liebesbeziehung vor, um sie in die Prostitution zu führen. Der Workshop "Liebe ohne Zwang", entwickelt vom Blickfeld Menschenhandel e.V., soll Jugendliche ab 13 Jahren für diese Gefahr sensibilisieren. Betty Kneisler erläuterte, dass dieser Workshop von geschultem Personal in verschiedenen Einrichtungen durchgeführt wird.

Andrea Reiprich fasste zusammen: "Wer so wie ich geerdet ist und ein stabiles und glückliches Leben führen darf, hat allen Grund, demütig zu sein." Die Spende soll helfen, die Arbeit der "Schattentöchter" weiterzuführen und Betroffenen Unterstützung zu bieten. (Pm/Red)


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