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Pressemitteilung vom 13.08.2026    

Erste-Hilfe-Fortbildung für Lions-Spaziergruppe in Neuwied

Das Organisationsteam der Lions-Aktion "3000 Schritte für Bewegung und Begegnung" hat Erste Hilfe und Wiederbelebung aufgefrischt. Unter Anleitung von Dr. Burkhard Hügl standen praktische Übungen, klare Abläufe und die Zusammenarbeit im Notfall im Mittelpunkt.

(Foto: Sylvia Brathuhn)

Neuwied. Acht Mitglieder des Organisationsteams der Aktion "3000 Schritte für Bewegung und Begegnung" des Lions Club Neuwied-Andernach haben ihr Wissen in Erster Hilfe und Wiederbelebung aufgefrischt. Als Referent vermittelte Dr. Burkhard Hügl, Chefarzt der Kardiologie am St. Elisabeth-Krankenhaus Neuwied und Lionsfreund, die Grundlagen anschaulich und praxisnah.

Zunächst erklärte der Facharzt, wie das Herz arbeitet und was geschieht, wenn es aus dem Takt gerät oder ein Mensch einen Herz-Kreislauf-Stillstand erleidet. Kurze Filme und Animationen veranschaulichten die Abläufe, die sonst nur schwer vor Augen geführt werden können.

Richtig handeln im Notfall
Im Mittelpunkt stand die Frage, was zu tun ist, wenn während der Spaziergänge oder im Alltag plötzlich ein Mensch leblos zu Boden sinkt. Wichtig sind Ruhe, die Prüfung der Situation, der Notruf unter 112 und schnelles Handeln. Dr. Hügl zeigte, wie die Atmung kontrolliert und geprüft wird, ob die Atemwege frei sind.

Anschließend übten die Teilnehmer die Herzdruckmassage an einer Reanimationspuppe. Dabei werden die Hände in der Mitte des Brustkorbs platziert. Die Arme bleiben durchgestreckt, anschließend wird kräftig und schnell gedrückt. Auch der Einsatz eines automatisierten externen Defibrillators, kurz AED, wurde besprochen.

Aufgaben im Team verteilen
Die Übungen zeigten, dass eine Wiederbelebung körperlich anstrengend ist und im Notfall ein gutes Zusammenspiel erfordert. Sind mehrere Menschen vor Ort, sollte eine Person den Überblick behalten und die Aufgaben verteilen. Eine Person verständigt den Rettungsdienst, eine weitere holt, falls vorhanden, den Defibrillator. Andere Helfer übernehmen die Herzdruckmassage und lösen sich regelmäßig ab.



So bleiben die Abläufe koordiniert und wertvolle Zeit geht nicht verloren. Die Sorge, etwas falsch zu machen, soll niemanden davon abhalten zu helfen. Der größte Fehler wäre, nichts zu tun. Für das Organisationsteam war die Fortbildung informativ und eindrücklich. Ein besonderer Dank galt Dr. Burkhard Hügl für seine Zeit und die anschaulichen Erklärungen.

Die Aktion verbindet Bewegung und Hilfe
Zur Aktion "3000 Schritte für Bewegung und Begegnung" gehören Bewegung, Gespräche und Gemeinschaft. Ebenso wichtig ist es, aufeinander zu achten und im Notfall füreinander da zu sein. Die Deutsche Herzstiftung und der German Resuscitation Council stellen Merk- und Notfallkarten zum kostenlosen Download bereit. Sie erinnern an das Prinzip "Prüfen – Rufen – Drücken".

Die Gruppe trifft sich jeden Mittwoch um 15 Uhr am Schlosspark, Eingang Biergarten, zur 1,5-stündigen Spazierwanderung durch den Schlosspark. Die Teilnahme ist unverbindlich und kostenfrei. (PM/bearbeitet durch Red)


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