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Pressemitteilung vom 28.07.2026    

Frauen-Infotag in Neuwied: Chancen für den Berufseinstieg

Im Mehrgenerationenhaus Neuwied fand der Frauen-Infotag statt, der sich mit den besonderen Herausforderungen von Frauen beim (Wieder-)Einstieg ins Berufsleben befasste. Die Veranstaltung bot umfassende Informationen und praktische Unterstützung für unterschiedliche Lebenssituationen.

Gemeinsam für mehr Chancengleichheit: Friederike Henrichsen (Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Agentur für Arbeit), Claudia Simonis (Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Jobcenter), Jennifer Welker (Leiterin des Mehrgenerationenhauses Neuwied), Daniela Kiefer (Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Neuwied), Stephanie Stavenhagen (Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Neuwied), Oberbürgermeister Jan Einig, Theo Krayer (Geschäftsführer Jobcenter), Ralf Knopp (Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit) und Isabelle Fürstin zu Wied beim Frauen-Infotag im Mehrgenerationenhaus Neuwied (Foto: Julia Hinz/Kreisverwaltung Neuwied)

Neuwied. Lebensläufe von Frauen unterscheiden sich häufig von denen der Männer. Das gilt insbesondere für Frauen, die aufgrund von Erziehungs- oder Pflegezeiten erst später oder in Teilzeit ins Berufsleben einsteigen können. Auch für Frauen, die aus einem anderen Land nach Deutschland gekommen sind, ist der Berufseinstieg oftmals mit besonderen Herausforderungen verbunden. Hinzu kommen Wechselfälle des Lebens wie Krankheit oder die Trennung vom Lebenspartner. Beim Frauen-Infotag im Mehrgenerationenhaus Neuwied standen deshalb die unterschiedlichen Lebenssituationen von Frauen und ihre individuellen Wege zurück oder hinein ins Berufsleben im Mittelpunkt. "Allein durch ihre jeweilige Lebenserfahrung bringen Frauen sehr viel für den Job mit. Sie sollten sich daher nicht unter Wert verkaufen. Nutzen Sie die Veranstaltung als Chance, sich umfassend zu informieren und offene Fragen zu klären", ermutigte Isabelle Fürstin zu Wied die Teilnehmerinnen in ihrer Eröffnungsrede, von den gezeigten Möglichkeiten Gebrauch zu machen.

Passend zu den verschiedenen Lebenssituationen präsentierten Institutionen und Fachdienste ihre Angebote. Sie informierten unter anderem über die verschiedenen Optionen der beruflichen Qualifizierung, den Berufseinstieg, Pflege, Gesundheit sowie Unterstützungsleistungen und weitere Hilfsangebote. Bewährte Bestandteile der Veranstaltung waren zudem der Bewerbungsmappen-Check durch Fachkräfte der Agentur für Arbeit und des Jobcenters sowie die Möglichkeit, professionelle Bewerbungsfotos erstellen zu lassen. Praxisorientiert gab es in diesem Jahr außerdem den Workshop "Berufswege dürfen Kurven haben!". Daniela Schick, staatlich anerkannte Sozialpädagogin (B.A.) und Arbeits- und Organisationspsychologin (M.A.), vermittelte dabei, welche Kompetenzen zu einem erfolgreichen Berufsweg beitragen. Gleichzeitig ermutigte sie die Teilnehmerinnen, die eigenen Fähigkeiten zu erkennen und gezielt einzusetzen.

Die Einbindung von Frauen in den Arbeitsmarkt spielen gerade in Zeiten des Fachkräftemangels eine bedeutende Rolle. "Wichtig ist auch die individuelle Bedeutung für die Frau. Dazu gehört finanzielle Unabhängigkeit und Absicherung durch einen gut bezahlten Job", betonte Daniela Kiefer, Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Neuwied und erhielt Unterstützung von Stefanie Stavenhagen, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Neuwied: "Es kommt zudem auf die passenden Rahmenbedingungen für eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf an", wusste die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Neuwied zu ergänzen. Deshalb spielten beim Frauen-Infotag auch die regionalen Angebote zur Kinderbetreuung sowie ein Überblick über mögliche finanzielle Hilfen eine wichtige Rolle. Interessante Inhalte auch für die Gäste, unter denen sich Jan Einig, Oberbürgermeister der Stadt Neuwied, Theo Krayer, Geschäftsführer des Jobcenters, sowie Dieter Knopp, Geschäftsführer Operativ der Agentur für Arbeit Rhein-Wied-Westerwald befanden. Sie hoben die Bedeutung des Frauen-Infotags als niedrigschwelliges und zielführendes Angebot hervor.




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Zu den Organisatorinnen der Veranstaltung gehörte ebenfalls Jennifer Welker, Leiterin des Mehrgenerationenhauses. Sie bot mit dem Haus nicht nur den passenden Rahmen für die Veranstaltung, sondern kennt durch die vielfältigen Angebote des Mehrgenerationenhauses auch die Bedarfe der Frauen vor Ort - ob Alleinerziehende oder Migrantinnen. "Wir haben heute über 100 interessierte Frauen erreichen können. Es ist wichtig, dass Frauen ihren Berufsweg aktiv und ihren Fähigkeiten entsprechend gestalten. Unter Berücksichtigung der individuellen Lebensrealitäten können sie von den hier ausstellenden Institutionen vielfältig unterstützt und begleitet werden. Unser Ziel ist es, Orientierung zu geben, Perspektiven aufzuzeigen und Mut für die nächsten beruflichen Schritte zu machen", zeigten sich Friederike Henrichsen, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt der Agentur für Arbeit, und ihre Kollegin des Jobcenters, Claudia Simonis-Schultheiß, zufrieden.

Mit dem Frauen-Infotag wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig passgenaue Unterstützungs- und Beratungsangebote sind, um Frauen auf ihrem individuellen Berufsweg zu begleiten und zu stärken. (PM)


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