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Pressemitteilung vom 27.07.2026    

Neuwied erhält eine neue Stadtzufahrt: Sperrung der La-Porte-Kreuzung ab August

In Neuwied beginnt eines der bedeutendsten Verkehrsprojekte der letzten Jahre. Die Sperrung der La-Porte-Kreuzung markiert den Startschuss für die Bauarbeiten, die bis 2028 andauern sollen. Was genau geplant ist und welche Änderungen auf die Verkehrsteilnehmer zukommen, wird im Folgenden erläutert.

Die bisherige La-Porte-Unterführung mit ihrer begrenzten Durchfahrtshöhe wird durch eine neue Stadtzufahrt ersetzt. Damit entsteht eine leistungsfähigere und zukunftsfähige Verbindung zwischen der B42 und der Innenstadt. (Foto: Stadt Neuwied/Felix Banaski)

Neuwied. Die Stadt Neuwied steht vor einem der größten Verkehrsprojekte der vergangenen Jahre: Mit dem Bau einer neuen Stadtzufahrt zwischen der B42 und der Langendorfer Straße entsteht eine deutlich leistungsfähigere und zukunftsfähige Verbindung zwischen Innenstadt und B42. Dafür muss die bisherige La-Porte-Kreuzung ab Mittwoch, 5. August 2026, für den Verkehr gesperrt werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis 2028 andauern. "Uns ist bewusst, dass die Sperrung für viele Verkehrsteilnehmer eine spürbare Belastung sein wird", sagt Oberbürgermeister Jan Einig. "Gleichzeitig bietet sich jetzt die Chance, einen seit Jahrzehnten bekannten Engpass dauerhaft zu beseitigen und eine moderne Stadtzufahrt zu schaffen, die den heutigen Anforderungen gerecht wird."

Chance für eine bessere Verkehrsanbindung
Ausgangspunkt der Gesamtmaßnahme ist die notwendige Erneuerung der Bahnüberführung im Zuge der Generalsanierung der rechtsrheinischen Bahnstrecke durch die Deutsche Bahn. Bereits vor gut acht Jahren verständigten sich Bahn, Stadt und Landesbetrieb Mobilität (LBM) darauf, diese Arbeiten zu nutzen, um nicht nur die bestehende Unterführung zu ersetzen, sondern die Verkehrsführung grundlegend zu verbessern.

Entstehen wird eine komplett neue Verbindung zwischen der B42 und der Langendorfer Straße. Sie bietet künftig eine leistungsfähigere Anbindung an das überörtliche Straßennetz und schafft zugleich bessere Bedingungen für den Rad- und Fußverkehr. Die bisherige La-Porte-Unterführung wird anschließend aufgegeben. Das neue Brückenbauwerk der Bahn ist dabei ein zentraler Bestandteil. Bis die gesamte neue Stadtzufahrt mit Straßenanschlüssen, neuer Einmündung sowie Geh- und Radweg fertiggestellt ist, sind jedoch weitere umfangreiche Arbeiten erforderlich.

Warum die bisherige Kreuzung ersetzt wird
Die heutige La-Porte-Kreuzung entspricht schon seit Langem nicht mehr den Anforderungen an eine moderne Stadtzufahrt. Die Unterführung ist mit einer Durchfahrtshöhe von nur 3,20 Metern zu niedrig für viele Lastwagen. Trotz der vorhandenen Beschilderung sind dort in der Vergangenheit immer wieder Lkw stecken geblieben. Hinzu kommt, dass die Kreuzung zur Bundesstraße über viele Jahre als Unfallschwerpunkt galt und sich wegen der beengten Platzverhältnisse nicht zukunftsfähig ausbauen lässt. Die neue Stadtzufahrt schafft hier dauerhaft bessere Bedingungen für alle Verkehrsteilnehmer.




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Warum die Sperrung bereits am 5. August 2026 beginnt
Bevor die eigentlichen Arbeiten für die neue Stadtzufahrt beginnen können, stehen zunächst vorbereitende Maßnahmen an. Den Anfang machen die Stadtwerke (SWN): Unter der bisherigen La-Porte-Kreuzung verlaufen wichtige Versorgungsleitungen, unter anderem die Haupt-Wasserleitung für Irlich. Diese müssen zunächst gesichert und für die folgenden Bauarbeiten vorbereitet werden. Die Arbeiten der Stadtwerke sind eng mit dem Bauablauf der Deutschen Bahn und der Stadt abgestimmt und bilden den ersten Schritt des Gesamtprojekts.

Was sich ab dem 5. August 2026 ändert
Mit Beginn der Sperrung entfällt die bisherige Auffahrt von der Langendorfer Straße auf die B42 an der La-Porte-Kreuzung. Wer aus der Innenstadt oder von der Raiffeisenbrücke kommend auf die B42 in Richtung Irlich fahren möchte, nutzt künftig die Auffahrten an der Kreuzung Andernacher Straße/Berggärtenstraße (Icehouse) oder an der Kreuzung Dierdorfer Straße/Berggärtenstraße (Bauspielplatz).

Während der Bauzeit stehen damit nur noch zwei statt bisher drei Auffahrmöglichkeiten zur Verfügung. Vor allem an der Kreuzung Andernacher Straße/Berggärtenstraße ist deshalb insbesondere zu den Hauptverkehrszeiten mit Wartezeiten zu rechnen, was viele Verkehrsteilnehmer bereits aus den Zeiten kennen, in denen die La-Porte-Kreuzung nach einem festgefahrenen Lastwagen gesperrt werden musste. Die Verwaltung wird die neue Verkehrssituation trotzdem aufmerksam beobachten und die Signalsteuerung der Ampelanlagen bei Bedarf anpassen, um die Verkehrsströme bestmöglich zu lenken.

Die Stadt bittet alle Verkehrsteilnehmer bereits jetzt um Verständnis für die unvermeidbaren Einschränkungen. Ziel der umfangreichen Baumaßnahme ist es, eine leistungsfähige, sichere und zukunftsfähige Stadtzufahrt zu schaffen, von der Neuwied langfristig profitieren wird. (PM)


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