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Pressemitteilung vom 30.06.2026    

SPNV-Nord begrüßt Sanierung der rechten Rheinstrecke: Erwartungen an DB InfraGO

Der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) sieht die geplante Sanierung der rechten Rheinstrecke als einen bedeutenden Schritt zur Modernisierung. Doch mit der Unterstützung kommen auch klare Erwartungen an die Deutsche Bahn.

Symbolbild (Foto: Pixabay)

Region. Der SPNV-Nord begrüßt die bevorstehende Korridorsanierung der rechten Rheinstrecke durch die DB InfraGO von 10. Juli bis 12. Dezember 2026. Die Investitionen sollen die Grundlage für einen stabileren und zuverlässigeren Schienenverkehr schaffen, so Verbandsvorsteher Landrat Achim Hallerbach. "Die Maßnahmen müssen vollständig umgesetzt werden, damit die Strecke planmäßig wieder in Betrieb gehen kann", betonte Verbandsdirektor Thorsten Müller.

Schienenersatzverkehr während der Sperrung
Während der Sperrung wird ein umfangreiches Schienenersatzverkehr-Konzept (SEV) realisiert, das in Zusammenarbeit mit Partnern aus Hessen und Nordrhein-Westfalen entwickelt wurde. Busverbindungen sollen neue Reiseketten schaffen, wie etwa von Neuwied nach Andernach mit Anschluss an den RE 5 nach Köln. "Der rechtsrheinische SEV ist gut geplant worden. Nun kommt es darauf an, dass die Verkehrsunternehmen vom ersten Tag an eine verlässliche Leistung erbringen", erklärte Hallerbach.

Verbesserungen der Infrastruktur
Neben der Erneuerung von Gleisen und Weichen sind zusätzliche Überleitstellen und neue Weichenverbindungen vorgesehen. Diese Maßnahmen versprechen langfristigen Nutzen für die Betriebsqualität, indem sie die Flexibilität erhöhen und helfen, Verspätungen besser aufzufangen, erläuterte Müller.



Fokus auf die linke Rheinstrecke
Während der Bauarbeiten wird die linke Rheinstrecke große Teile des Umleitungsverkehrs aufnehmen müssen. Der SPNV-Nord erwartet, dass die Regionalverkehrslinien angemessen berücksichtigt werden. "Wir haben kein Verständnis, wenn Bürger und Fahrgäste zugunsten europäischer Frachten benachteiligt werden würden", machte Hallerbach deutlich. Müller fügte hinzu, dass insbesondere die Linien RE 2 und RE 5 aufrechterhalten werden sollten, um die Beförderungskapazitäten zu gewährleisten.

Abschließend betonte Hallerbach, dass die Sanierung die Chance biete, die rechte Rheinstrecke zukunftsfähig zu machen. Der Prozess werde konstruktiv begleitet, und es werde erwartet, dass die Maßnahmen vollständig umgesetzt werden. (PM/Red)


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