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Nachricht vom 29.06.2026    

Hilfstransport nach Ukraine: Verspätungen und Herausforderungen

Ein Hilfstransport des Vereins "Freunde helfen mit Herz e.V." aus Neuwied startete mit unerwarteten Verzögerungen. Die Organisation eines solchen Transports erfordert präzise Planung und Koordination, doch nicht alles lief wie vorgesehen.

Verladung ist erfolgt. Fotos: Freunde helfen mit Herz

Neuwied. Der 30. Hilfstransport des Vereins "Freunde helfen mit Herz e.V." begann mit einer unerwarteten Verzögerung. Normalerweise benötigt das Team etwa drei Monate, um den Transport vorzubereiten. Nachdem alle Waren - darunter medizinisches Material, Medikamente, Lebensmittel, Hygieneprodukte und Kleidung - verpackt, beschriftet und auf Paletten gestapelt sind, wird die Zollerklärung eingereicht, wofür vier Wochen Vorlauf erforderlich sind.

Sind alle Genehmigungen erteilt, wird der Verladetermin in Abstimmung mit den Partnern in der Ukraine, darunter Priester Andreas und ein ukrainischer Spediteur, festgelegt. Auch Humanitarian Aid und Mautbefreiung müssen beantragt werden.

Der geplante Starttermin war Donnerstag, der 11. Juni. Doch am Mittwochnachmittag kam die Nachricht, dass der Lkw noch in München steht, da sich dessen Entladung verzögert hatte. Nach intensiver Telefonarbeit und Organisation konnte der Transport schließlich am Freitagmorgen starten. In der Ukraine wurden ebenfalls Anpassungen vorgenommen, um die Entladung zu ermöglichen.




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Am Freitag, dem 12. Juni um 9 Uhr, traf der Lkw in Bendorf ein. Insgesamt 39 Paletten mit rund 1.200 Bananenkartons wurden innerhalb von zweieinhalb Stunden verladen. Auf dem Weg zur ukrainischen Grenze gab es jedoch weitere Verzögerungen: Eine 24-stündige Wartezeit an der polnisch-ukrainischen Grenze führte erneut zu einem verspäteten Eintreffen. Am Montagmorgen, dem 15. Juni, erreichte der Lkw schließlich sein Ziel, wo die dringend benötigte Hilfe entladen und verteilt wurde. Red


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