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Nachricht vom 18.06.2026    

Bildungsministerin Eiling-Hütig: Weniger Bildschirme, mehr Pausenhof

Die rheinland-pfälzische Bildungsministerin Ute Eiling-Hütig (CDU) setzt sich für eine klare Trennung zwischen privater Handynutzung und der Vermittlung von Medienkompetenz an Schulen ein. In einem Interview mit der "Rhein-Zeitung" und dem "Trierischen Volksfreund" äußerte sie ihre Ansichten zu diesem Thema.

Konstituierende Sitzung Landtag Rheinland-Pfalz. (Foto: Florian Wiegand/dpa)

Koblenz. In der Diskussion um den Einsatz von Handys an Schulen betont die Bildungsministerin Ute Eiling-Hütig die Notwendigkeit, Bildschirmzeiten während der Schulzeit zu reduzieren. "Wenn die Kinder aus der Schule kommen, müssen sie mit digitalen Endgeräten umgehen können. Während der Schulzeit aber sollten wir die Bildschirmzeit reduzieren", sagte sie. Stattdessen sei es besser, wenn Kinder sich untereinander austauschen oder auf dem Pausenhof Fußball spielten.

Eiling-Hütig äußerte sich auch zum Vorgehen der britischen Regierung, diverse Plattformen für unter 16-Jährige zu verbieten. Sie betonte, dass Inhalte, die ins Internet gestellt werden, nicht rückgängig gemacht werden könnten. "Wir übertragen den jungen Menschen damit eine gewisse Verantwortung. Aber sie können die Folgen, die Konsequenzen noch gar nicht überblicken." Dies setze ein entsprechendes Alter voraus. Wichtig sei es, die Plattformbetreiber in die Verantwortung zu nehmen.




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Ein pauschales Verbot von Social Media hält die Ministerin für falsch. "Wir müssen schauen, in welchen Altersgruppen wir was freigeben können", so Eiling-Hütig weiter. Sie plädiert dafür, einen Konsens mit den Bundesländern zu finden, da es derzeit unterschiedliche Auffassungen gebe. (dpa/bearbeitet durch Red)


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