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Nachricht vom 24.04.2026    

Das Sanitätsregiment 2 "Westerwald" feierte erstes Gelöbnis mit neuem Kommandeur

Von Wolfgang Rabsch

Bei strahlendem Sonnenschein wurde in der Alsberg-Kaserne in Rennerod unter neuer Führung, das feierliche Gelöbnis der sich dort in Ausbildung befindlichen Rekruten durchgeführt. Nachdem mit einer feierlichen Zeremonie Oberstarzt Dr. Sven Funke in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet wurde, übernahm sein Nachfolger.

Das Gelöbnis. (Alle Fotos: Wolfgang Rabsch)

Rennerod. Oberstarzt Jan Schuppert führt jetzt das Kommando beim Sanitätsregiment 2 "Westerwald" (wir hatten vom Kommandowechsel berichtet). Der Ablauf des Gelöbnisses unter seiner Leitung war streng getaktet.

Nachdem die Ausbildungskompanie des Sanitätsregiments 2 unter der Führung ihres Kompaniechefs Oberleutnant Klein, und die Abordnungen des Sanitätsregiments 2 "Westerwald" unter der Führung von Oberfähnrich Kutter Aufstellung genommen hatten, marschierte die Ehrenformation unter Führung von Leutnant Müller ein. Diese bestand aus dem Musikkorps der Bundeswehr, unter der Leitung von Major Kolodziej, der Truppenfahne des Sanitätsregiments 2 und dem Fahnenzug des Verbands. Führer der Gelöbnisaufstellung war Oberstleutnant Olbrich. Zum Einmarsch der Ehrenformation spielte das Musikkorps den "Regimentsmarsch".

Aufstellung und Begrüßung
Nachdem die Einheiten Aufstellung bezogen hatten, schritten Oberstarzt Jan Schubert und Raimund Scharwart, Stadtbürgermeister von Rennerod, die Ehrenformation ab. Währenddessen wurde vom Musikkorps der "Präsentiermarsch" gespielt.

Anschließend begrüßte Oberstarzt Jan Schuppert die Rekruten der Ausbildungskompanie des Sanitätsregiments. Viele Ehrengäste, darunter Landes- und Kommunalpolitiker, Vertreter der Bundeswehr, und eine große Anzahl Angehöriger der jungen Rekruten, darunter Eltern, Großeltern, Geschwister, Partner und viele Bekannte und Freunde der Rekruten, konnte Schuppert ebenfalls begrüßen.

Emotionale Worte des Kommandeurs an Rekruten und Angehörige
Kommandeur Schuppert betonte, dass heute beim Gelöbnis die jungen Rekruten im Mittelpunkt stehen würden, ebenso ihre Angehörigen, die ihnen bei ihrer Berufswahl unterstützend zur Seite stünden. Wörtlich sagte der Kommandeur: "Von Anfang an arbeiteten wir alle mit Ihnen auf diesen Anlass hin – dieser Tag stellt Sie in den Fokus – es ist Ihr Tag! Denn er führt uns alle an diesem Ort zusammen, wir stehen alle an Ihrer Seite."

Nach den Worten des Kommandeurs spielte das Musikkorps den "Marsch des Soldaten Robert Bruce" In seiner anschließenden Festrede lobte Stadtbürgermeister Raimund Scharwart das Sanitätsregiment 2 "Westerwald", als festen Bestandteil der Stadt Rennerod. Seit mehr als 50 Jahren würde der Standort in Rennerod bestehen und die Soldaten würden von der Gemeinschaft als Bürger in Uniform akzeptiert und als Teil der Stadt anerkannt. Rennerod sei auch sehr stolz auf sein Regiment, weil es der letzte Garnisonsstandort im Westerwald sei. Im Namen der Stadt Rennerod gratulierte Bürgermeister Scharwart den Rekruten zu ihrem erfolgreichen Abschluss der Grundausbildung und wünschte viel Glück und Erfolg auf dem weiteren Berufsweg.




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Nach der Festrede ertönte der Marsch "Des Großen Kurfürsten Reitermarsch"
Der Oberstarzt sprach vor der eigentlichen Vereidigung die Angehörigen der Rekruten nochmals sehr persönlich an. "Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen, Ihre Unterstützung und Ihr Verständnis. Ein Soldat, eine Soldatin kann den Dienst nur dann mit vollem Herzen leisten, wenn sie wissen, dass die Menschen zu Hause hinter ihnen stehen. Sie sind der Rückhalt, die moralische Heimat und der wichtigste Anker für unsere Truppe. Ohne Ihre Unterstützung wäre dieser Dienst nicht möglich. Sie sind daher fester Bestandteil unserer Bundeswehrfamilie." An die Rekruten gewandt, sprach Schuppert auch diese direkt an: "Seien Sie kritische Staatsbürger in Uniform, aber seien Sie vor allem verlässliche Kameraden. Ich bin stolz darauf, Sie in unseren Reihen zu wissen. Ich wünsche Ihnen für Ihren weiteren Weg in der Bundeswehr alles Gute, viel Erfolg und vor allem: Kommen Sie von all Ihren Aufträgen immer wohlbehalten nach Hause."

Würdevolle Vereidigung der Rekruten
Anschließend erfolgte die Vereidigung der Rekruten, zu der zunächst die Rekrutenabordnung und die Abordnung der Truppenfahne vortraten. Dann erfolgte die feierliche Vereidigung der Rekruten, indem sie die Eidesformel nachsprachen und durch Auflegen ihrer Hand an die Truppenfahne, diesen bekräftigten. Nach der Vereidigung wurde diese durch Handschlag von Oberstarzt Schubert und Bürgermeister Scharwart mit der Abordnung der Rekruten bekräftigt. Nach der Vereidigung ertönte die Deutsche Nationalhymne, von vielen Besuchern auch lautstark mitgesungen.

Der Kommandeur sprach noch ein Schlusswort, dann begann der Ausmarsch der Formationen, begleitet vom Musikkorps mit dem "Geschwindmarsch nach Motiven aus Quadrillen". Das Ende des Gelöbnisses wurde mit lautem Beifall der Zuschauer bedacht, die anschließend auf das Gelände stürmten, um zu ihren Verwandten zu eilen und diese zum erfolgreichen Abschluss ihrer Grundausbildung zu beglückwünschen. (WR)


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