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Pressemitteilung vom 10.03.2026    

Rückgang der Kriminalität im Bereich des Polizeipräsidiums Koblenz im Jahr 2025

Das Polizeipräsidium Koblenz verzeichnete im Jahr 2025 einen Rückgang der Kriminalität. Mit einer gestiegenen Aufklärungsquote und einem Rückgang bei verschiedenen Delikten zieht die Polizei eine positive Bilanz. Besonders bemerkenswert sind die Entwicklungen in den Bereichen Sachbeschädigung und Rauschgiftkriminalität.

Notrufzentrale. (Symbolbild/Woti)

Koblenz. Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Koblenz, dem flächenmäßig größten in Rheinland-Pfalz, wurden 2025 insgesamt 61.992 Straftaten registriert. Dies entspricht einem Rückgang um 6,2 Prozent im Vergleich zu 2024. Die Aufklärungsquote stieg auf 64,7 Prozent, den höchsten Wert der letzten fünf Jahre. Polizeipräsident Jürgen Süs betont: "Die Menschen in unserer Region leben sicher. Die Kriminalstatistik 2025 zeigt, dass die Polizei nach wie vor sowohl präventiv als auch repressiv fühl- und messbar gute Arbeit leistet."

Bei den "Straftaten gegen das Leben" wurden 27 Fälle erfasst, darunter der Dreifachmord in Weitefeld am 6. April 2025, der große Betroffenheit auslöste. Die Aufklärungsquote in diesem Bereich lag bei 96,3 Prozent. Auch bei der Straßenkriminalität gab es positive Entwicklungen: Die Zahl der Sachbeschädigungen sank um 19,8 Prozent, was dem Konzept "Saubere, sichere Stadt" zugeschrieben wird.




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Deutlich weniger Rauschgiftdelikte
Ein Rückgang um 29,8 Prozent wurde bei der Rauschgiftkriminalität verzeichnet, was auf das "Cannabisgesetz" zurückzuführen sein könnte. Gleichzeitig stieg die Aufklärungsquote bei Eigentumsdelikten, obwohl die Fallzahlen leicht zunahmen. Besonders betroffen waren Solarparks, in denen es im ersten Quartal zu vielen Einbrüchen kam. Maßnahmen in Zusammenarbeit mit den Betreibern führten jedoch zu einer Reduzierung der Fallzahlen.

Mehr Bedrohungen
Im Bereich der Bedrohungsdelikte stiegen die Fallzahlen um 8,1 Prozent, was auf Gesetzesänderungen und die Verlagerung in den digitalen Raum zurückzuführen ist. Polizeipräsident Süs unterstreicht: "Unsere Kernaufgabe als Polizei besteht darin, das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger nachhaltig zu stärken." (PM/Red)


Mehr dazu:   Blaulicht  
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