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Nachricht vom 26.02.2026    

ÖPNV-Warnstreik Rheinland-Pfalz - Kommt die Einigung?

Der Nahverkehr in Rheinland-Pfalz steht vor einem zweitägigen Warnstreik. Die Frage ist, wie nah die Tarifparteien einer Einigung sind und welche Ergebnisse die nächste Verhandlungsrunde bringen könnte.

Warnstreik im Nahverkehr (Foto: Thomas Frey/dpa)

Rheinland-Pfalz. Kurz vor dem angekündigten Warnstreik im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in Rheinland-Pfalz zeigt sich die Arbeitgeberseite optimistisch hinsichtlich einer baldigen Einigung. "Es ist uns in den bisherigen vier Verhandlungsrunden gelungen, eine Lösung zu entwickeln, deren Kosten verträglich wären", erklärte Markus Sprenger, Geschäftsführer und Verhandlungsführer des Kommunalen Arbeitgeberverbands (KAV RP).

Auf der Seite der Gewerkschaft ver.di, die den zweitägigen Warnstreik von Freitagfrüh bis in die Nacht zu Sonntag angekündigt hat, klingt das jedoch anders. Bereits Anfang Februar war der Nahverkehr im Land bestreikt worden. Marko Bärschneider, Verhandlungsführer von ver.di Rheinland-Pfalz, äußerte kürzlich, dass die Arbeitgeber in der letzten Verhandlungsrunde zwar grundsätzlich gesprächsbereit gewesen seien und ein Angebot vorgelegt hätten, dieses jedoch noch weit von einem Abschluss entfernt sei. Ver.di fordert insbesondere deutlich bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten, darunter Erhöhungen von Zuschlägen und Urlaubsgeld.




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Sprenger betonte hingegen, dass die Vorstellungen der Parteien nicht mehr weit auseinanderliegen. Bei den nächsten Gesprächen am 9. März 2026 könne es möglicherweise zu einem Abschluss kommen. Einzelne ver.di-Vertreter streben bundesweite Standardisierungen an, etwa durch Verkürzungen der Wochenarbeitszeit oder Erhöhungen bei Sonntagszuschlägen.

Arbeitgebervertreter Sprenger unterstrich: "Es kommt nun darauf an, einen geeigneten Weg für Rheinland-Pfalz zu finden. Wichtig ist uns ein Verhandlungsergebnis, bei dem das bekannte Nahverkehrsangebot weiterhin funktioniert und die Kosten gut leistbar bleiben." (dpa/bearbeitet durch Red)


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