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Pressemitteilung vom 14.02.2026    

Kommunen wollen Raiffeisens Erbe gemeinsam in die Zukunft führen

Unter dem Motto "In Raiffeisens Fußstapfen" trafen sich Vertreter dreier Kommunen im Raiffeisen Begegnungs Zentrum in Weyerbusch. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie das genossenschaftliche Erbe aus der Region modern weiterentwickelt werden kann.

(Fotoquelle: Stefan Zowislo / Deutsche Friedrich-Wilhelm-Raiffeisen-Gesellschaft e. V.)

Weyerbusch. Auf Einladung der Raiffeisen Gesellschaft kamen die Verbandsbürgermeister von Hamm Sieg und Altenkirchen Flammersfeld, Dietmar Henrich und Fred Jüngerich, mit Neuwieds Oberbürgermeister Jan Einig zu einem ausführlichen Gespräch zusammen. Veranstaltungsort war das Raiffeisen Begegnungs Zentrum in Weyerbusch. Dort wirkte der gebürtige Hammer Friedrich Wilhelm Raiffeisen von 1845 bis 1848 als Bürgermeister, bevor er von 1848 bis 1852 das Amt in Flammersfeld übernahm.

Perspektiven für gemeinsames Handeln
Im Mittelpunkt des Treffens standen zahlreiche Perspektiven für ein gemeinsames Vorgehen rund um das Thema Raiffeisen. Dr. Ralf Kölbach, Vorsitzender der Raiffeisen Gesellschaft, betonte nach dem Austausch die Bedeutung einer abgestimmten Zusammenarbeit, insbesondere mit Blick auf junge Menschen.

Auch die drei Verwaltungschefs unterstrichen die Chancen einer engeren Vernetzung. Jan Einig verwies auf bislang ungenutzte touristische Potenziale in Neuwied. Im Stadtteil Heddesdorf war Friedrich Wilhelm Raiffeisen von 1852 bis 1865 als Bürgermeister tätig. Zugleich zeigte sich Einig erfreut über personelle Verstärkung, die neue Impulse setzen könne.

Dietmar Henrich sieht in der Orientierung an Raiffeisens Ideen Potenzial für kulturelle und wirtschaftliche Innovationen. Fred Jüngerich hob hervor, dass alles, was die Region vernetzt, zur positiven Entwicklung beiträgt.



Gemeinsame Strategie ohne Konkurrenzdenken
Die kommunalen Spitzenvertreter stellten klar, dass Konkurrenzgedanken keine Rolle mehr spielten. Stattdessen solle ein gemeinsames und strukturiertes Vorgehen im Vordergrund stehen. Ziel sei es, die genossenschaftliche Idee von Friedrich Wilhelm Raiffeisen, die ihren Ursprung in der Region hat und weltweit Verbreitung fand, zeitgemäß weiterzutragen.

Dabei setzen die Beteiligten auf die Unterstützung der gesamten kommunalen Familie des Raiffeisenlandes. Von Landräten bis zu Ortsbürgermeistern seien alle zur Mitwirkung eingeladen.

Dr. Ralf Kölbach bezeichnete die Rolle der Raiffeisen Gesellschaft als eine Art ehrlichen Makler. Die Gesellschaft wolle Allianzen schaffen, die Agenda präzise formulieren und so eine Strategie entwickeln, mit der die Marke Raiffeisen für alle Generationen erlebbar werde. Das Gespräch in Weyerbusch habe dafür wichtige Einblicke geliefert. Nun gehe es darum, die Ansätze weiterzuentwickeln und möglichst viele Akteure zur Mitarbeit zu motivieren. (PM/bearbeitet durch Red)


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