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Pressemitteilung vom 14.02.2026    

Erfolgreicher Tarifabschluss: Mehr Geld für Landesbeschäftigte in Rheinland-Pfalz

Nach langen und zähen Verhandlungen steht nun ein Kompromiss im Tarifstreit der Länder. Was bedeutet das konkret für die Beschäftigten in Rheinland-Pfalz?

(Foto: Hendrik Schmidt/dpa)

Mainz. Die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Länder sind erfolgreich zu Ende gegangen. Wie das rheinland-pfälzische Finanzministerium in Mainz mitteilte, steigen die Entgelte ab dem 1. April 2026 um 2,8 Prozent, mindestens jedoch um 100 Euro. Eine weitere Erhöhung von 2 Prozent erfolgt zum 1. März 2027, gefolgt von einer Anhebung um 1 Prozent am 1. Januar 2028. "Es ist wichtig und richtig, dass es für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst mit dem Tarifabschluss zu spürbaren Verbesserungen kommt", erklärten Ministerpräsident Alexander Schweitzer und Finanzministerin Doris Ahnen (beide SPD).

Nach langwierigen Verhandlungen wurde heute ein Kompromiss erreicht. Die Gewerkschaften Verdi und der Beamtenbund dbb sowie die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) gaben in Potsdam bekannt, dass eine Einigung erzielt wurde. Neben der linearen Gehaltserhöhung wurden auch weitere Verbesserungen beschlossen, insbesondere für Auszubildende und eine deutliche Anhebung der Wechselschicht- und Schichtzulage. Die Laufzeit der Tarifeinigung beträgt 27 Monate bis zum 31. Januar 2028.




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Abschluss wichtig, um künftig Fachkräfte zu gewinnen
In Rheinland-Pfalz sind etwa 37.000 Tarifbeschäftigte im öffentlichen Dienst tätig. Laut ersten Berechnungen des Ministeriums belaufen sich die Kosten für das Jahr 2026 auf rund 41 Millionen Euro, für 2027 auf etwa 86 Millionen Euro und für 2028 auf circa 112 Millionen Euro. "Die vielfältigen Herausforderungen der heutigen Zeiten machen deutlich, dass ein funktionierender und verlässlicher öffentlicher Dienst unverzichtbar für unsere Demokratie und unser Zusammenleben ist", so Schweitzer und Ahnen. "Nur mit attraktiven Gehältern und guten Arbeitsbedingungen können auch künftig Fachkräfte gewonnen werden." (dpa/bearbeitet durch Red)


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