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Nachricht vom 13.02.2026    

Unsicherheitsgefühl in Bussen und Bahnen weit verbreitet

Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass sich viele Menschen im öffentlichen Nahverkehr unsicher fühlen. Besonders jüngere Fahrgäste und Frauen sind betroffen.

S-Bahnverkehr in Frankfurt. Foto: Andreas Arnold/dpa

Berlin. Mehr als jeder vierte Fahrgast hat sich schon einmal unsicher in Bussen oder Bahnen gefühlt. Dies ergab eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur. Insgesamt 27 Prozent der Befragten gaben an, sich im ÖPNV schon einmal nicht sicher gefühlt zu haben, ohne jedoch aktiv belästigt, bedroht oder angegriffen worden zu sein. Demgegenüber stehen 29 Prozent, die noch keine schlechten Erfahrungen gemacht haben. Ein Viertel der Befragten nutzt den ÖPNV gar nicht.

Unangenehme Erlebnisse sind jedoch keine Seltenheit: 17 Prozent haben bereits mitbekommen, wie andere angegriffen, bedroht oder belästigt wurden. Fast ebenso viele (16 Prozent) wurden selbst verbal belästigt, 5 Prozent bedroht und 4 Prozent physisch angegriffen. Die Befragten konnten mehrere Antwortmöglichkeiten wählen.

Jüngere Menschen unter 40 Jahren sind laut Umfrage häufiger von Unsicherheitsgefühlen oder schlechten Erfahrungen betroffen als ältere Personen. Frauen berichten häufiger (30 Prozent) von Unsicherheitsgefühlen als Männer (23 Prozent). Bei verbalen Belästigungen, Bedrohungen oder Angriffen gibt es nur geringe Unterschiede zwischen den Geschlechtern.




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Ein tragischer Vorfall ereignete sich vergangene Woche in einem Regionalexpress nahe Kaiserslautern: Ein Zugbegleiter wurde bei einer Ticketkontrolle tödlich verletzt. Laut Polizei hatte ein Fahrgast keinen gültigen Fahrschein und sollte den Zug verlassen. Der 26-Jährige schlug daraufhin dem Zugbegleiter mehrfach heftig mit der Faust gegen den Kopf. Diese Tat löste deutschlandweit Entsetzen aus.

Die Umfrage von YouGov fand zwischen dem 6. und 9. Februar statt und befragte insgesamt 2.042 Wahlberechtigte in Deutschland. (dpa/bearbeitet durch Red)


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