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Pressemitteilung vom 25.01.2026    

Frühe Rückkehr der Zugvögel nach Rheinland-Pfalz: 100 Arten im Januar gesichtet

In Rheinland-Pfalz sind trotz winterlicher Temperaturen bereits zahlreiche Vogelarten zu beobachten. Der Naturschutzbund (Nabu) Rheinland-Pfalz berichtet von einer bemerkenswerten Vielfalt und zeigt auf, wie sich der Klimawandel auf das Verhalten der Zugvögel auswirkt.

(Foto: Peter Zschunke/dpa-Zentralbild/dpa)

Rheinland-Pfalz. Obwohl die Temperaturen derzeit winterlich sind, wurden in Rheinland-Pfalz schon 100 verschiedene Vogelarten im Januar gesichtet. Diese Beobachtungen umfassen sowohl Vögel, die den Winter in Deutschland verbracht haben, als auch solche, die aus Nord- oder Osteuropa gekommen sind, teilte der Naturschutzbund (Nabu) Rheinland-Pfalz mit. Bei einer Aktion am vorletzten Wochenende wurden diese Arten erfasst. Gewöhnlich sind Blau- und Kohlmeise die ersten, deren Gesang im Januar wieder zu hören ist.

Die Auswirkungen des Klimawandels zeigen sich auch bei den Zugvögeln in Rheinland-Pfalz. Viele kehren etwa drei Wochen früher aus ihren Winterquartieren zurück. Ab Anfang Februar kommen die meisten, darunter der Hausrotschwanz, wieder zurück. Auch Langstreckenzieher wie der Weißstorch verbringen aufgrund milderer Winter zunehmend ihre Zeit in Rheinland-Pfalz und können bereits im Januar in ihren Horsten entdeckt werden, wie der Nabu mitteilte.




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Wer in seinem Garten noch Vögel füttern möchte, sollte dies bis Februar tun. Mit steigenden Temperaturen raten die Naturschützer, das Füttern allmählich einzustellen. Erdnuss-Bruchstücke oder Sonnenblumenkerne können für Jungvögel im Frühjahr gefährlich sein, da sie daran ersticken können. Zudem sollte das Schneiden der Hecke bis Ende Februar abgeschlossen sein, da vom 1. März bis 30. September ein Schnittverbot wegen der Brutzeit besteht. (dpa/bearbeitet durch Red)


Mehr dazu:   Naturschutz  
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