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Wirtschaft | Dürrholz | Anzeige


Pressemitteilung vom 12.11.2025    

Zukunftszertifikat 2025: ANRO setzt Maßstäbe in Integration und Umweltschutz

ANZEIGE | Die Agentur für Arbeit Neuwied verleiht ANRO Wasserhygiene + Oberflächenschutz GmbH & Co.KG aus Dürrholz das Zukunftszertifikat 2025. Das Unternehmen verbindet Hygiene und Umweltschutz und setzt bei Personalfragen sichtbar auf Integration, Inklusion und Mut zur Chance.

V.l.n.r.: Viktor Tsarenko, Stefanie Adam, Andreas Rosik, Lina Rosik mit Bucky, Thomas Fritsch (Foto: Arbeitsagentur/ Amelie Enderle)

Dürrholz. ANRO Wasserhygiene + Oberflächenschutz GmbH & Co.KG wurde von der Agentur für Arbeit Neuwied mit dem Zukunftszertifikat 2025 für den Landkreis Neuwied ausgezeichnet. Gewürdigt wird eine vorausschauende, sozial verantwortliche Personalpolitik. Das 2020 vom gebürtigen Bremer Andreas Rosik gegründete Unternehmen spezialisiert sich auf die Beseitigung von Mikroorganismen und Krankheitserregern wie Legionellen, Pseudomonaden oder E-Coli aus Wasser, insbesondere Trinkwasser. Zum Einsatz kommen ökologisch nachhaltige und zukunftsorientierte Technologien, die Hygiene, Gesundheit und Umweltschutz verbinden. Der Anspruch: verantwortungsvolles Handeln gegenüber Kunden, Umwelt und Mitarbeitern.

Auszeichnung und Profil
Die Ehrung stellt den Stellenwert von Personalentscheidungen in den Mittelpunkt. ANRO verknüpft Fachkompetenz im Bereich Wasserhygiene mit dem Ziel, Beschäftigungschancen zu eröffnen und Menschen in Arbeit zu integrieren. Die Auszeichnung steht damit für einen Ansatz, der Qualität im Service mit gesellschaftlicher Verantwortung verbindet.

Personalpolitik mit Perspektive
Im Betrieb erhalten zwei Mitarbeiter, die besondere Lebenswege mitbringen, eine klare Perspektive. So setzt ANRO auf individuelle Einarbeitung, begleitete Qualifizierung und verlässliche Rahmenbedingungen. Dabei werden vorhandene Kompetenzen genutzt und weiterentwickelt, um eigenständiges Arbeiten zu ermöglichen.

Integration in der Praxis: Viktor Tsarenko
Viktor Tsarenko folgte vor zwei Jahren seiner Frau und der kleinen Tochter aus der Ukraine nach Deutschland. Nach einem Integrationskurs suchte er gezielt Arbeit im Bereich Wasser. Er brachte Erfahrungen als Laborhelfer der Wasserversorgung und als Fahrer der Straßensicherung mit. Auf Empfehlung des gemeinsamen Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur Neuwied und der Jobcenter Landkreise Neuwied und Altenkirchen begann er zunächst im Minijob, um Abläufe kennenzulernen und Sprache im Arbeitsalltag zu vertiefen. Nach Abschluss des Integrationskurses folgte im Oktober 2024 die feste Einstellung im Außendienst. Inzwischen betreut er Kunden selbstständig; im November ist eine weitere Schulung geplant, um künftig Proben nehmen zu dürfen. Sprachkenntnisse werden parallel weiter ausgebaut.




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Rückkehr in den Beruf: Nadine Barthel
Nadine Barthel arbeitet seit August 2024 im Büro von ANRO. Nach einem schweren Arbeitsunfall während der Ausbildung in einem Discounter lebt sie mit einer körperlichen Beeinträchtigung. Über die Berufsgenossenschaft und in enger Zusammenarbeit mit der Arbeitsagentur fand sie den Weg zurück ins Arbeitsleben. Drei Tage pro Woche übernimmt sie Büroaufgaben, organisiert Termine und koordiniert Aufträge. An zwei Tagen stehen notwendige Behandlungen an. Perspektivisch soll auch der Außendienst unterstützt werden.

Rolle der Arbeitsagentur und des Netzwerks
Der gemeinsame Arbeitgeberservice und die beteiligten Institutionen unterstützen Betriebe bei der passgenauen Besetzung und Begleitung. Im Fall ANRO zeigte sich, wie Einstiegsmodelle, Qualifizierungen und begleitete Einarbeitung Integration erleichtern. Der Ansatz hilft, Potenziale zu heben, Sprachbarrieren abzubauen und Qualifikationen zielgerichtet einzusetzen.

Bedeutung des Zukunftszertifikats
Das Zertifikat wird jährlich an je ein ausgewähltes Unternehmen aus den Landkreisen Neuwied und Altenkirchen vergeben. Ausgezeichnet werden Betriebe, die in ihrer Personalpolitik mit besonderem Engagement agieren, alternative Wege beschreiten und so dem Arbeitskräftebedarf und demografischen Wandel begegnen. Die Auszeichnung macht sichtbar, dass auch kleine Unternehmen mit sechs Mitarbeitern große Wirkung erzielen können, wenn Vielfalt und Vertrauen gelebt werden.

Selbstverständnis und Ausblick
ANRO versteht die Ehrung als Bestätigung für den eingeschlagenen Weg. Das Unternehmen setzt auf ein Umfeld, in dem Mitarbeiter sich wohlfühlen, wachsen und gemeinsam Ergebnisse erzielen. Wer sich einbringen und entwickeln will, findet demnach eine Chance. Die Beispiele von Viktor Tsarenko und Nadine Barthel zeigen, wie Integration und Inklusion konkret gelingen und zugleich die Leistungsfähigkeit eines Betriebes stärken. Damit verbindet sich der Anspruch, Hygiene, Gesundheit und Umweltschutz mit verantwortlicher Personalpolitik dauerhaft zu verknüpfen. (PM/bearbeitet durch Red)


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