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Pressemitteilung vom 29.11.2023    

Aktualisiert: Schockanrufe in Neuwied: Betrüger geben sich als Polizisten aus

Mehrere Bewohner aus Neuwied berichteten der Polizei am Dienstag von verdächtigen Anrufen, die typische Methoden der Cyberkriminalität verwenden. Am Dienstag (28. November) wurden zwei Personen Opfer von sogenannten Schockanrufen, bei denen sich die Anrufer als Polizeibeamte ausgaben.

(Symbolfoto)

Neuwied. Am Dienstag haben sich mehrere Bürger beim Polizeirevier in Linz gemeldet, um verdächtige Telefonate zu melden, die sie erhalten hatten. Die Anrufe zeigten bekannte Muster der Cyberkriminalität, darunter den sogenannten Enkeltrick, Schockanrufe, Berichte über Einbrüche in der Nachbarschaft und falsche Gewinnversprechen. Dies gab die Polizeidirektion Neuwied/Rhein bekannt.

Die Bürger waren aufmerksam genug, um die Betrugsversuche zu erkennen und rechtzeitig die Behörden zu informieren. Erfreulicherweise konnte in allen gemeldeten Fällen verhindert werden, dass ein Schaden entstand.

Die Polizeidirektion Neuwied/Rhein möchte diesen Vorfall nutzen, um erneut vor den Gefahren der Cyberkriminalität zu warnen und die Bürger dazu aufzurufen, wachsam zu bleiben.

In zwei Fällen versuchten unbekannte Täter gegen Mittag am Dienstag (28. November), Bürgern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Beide Male gaben sie sich als Beamte der Polizeidirektion Neuwied aus, wie die echte Polizeidirektion mitteilte. Eine 95-jährige Frau berichtete, dass eine weibliche Person sie angerufen und sich als Angehörige der "Polizei Neuwied" vorgestellt habe. Die vermeintliche Beamtin erzählte der älteren Dame, ihre Tochter habe einen tödlichen Autounfall verursacht und sie müsse nun für die Beerdigungskosten aufkommen. Dafür seien mindestens 20.000 Euro fällig. Da die Geschädigte jedoch angab, nicht über solche finanziellen Mittel zu verfügen, beendete die Anruferin das Gespräch.




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Ähnlich erging es einem 57-jährigen Mann: Eine weibliche Person, die vorgab zu weinen, informierte ihn über einen schweren Verkehrsunfall. Im Anschluss übergab sie das Telefon an einen angeblichen "Polizeibeamten". Dieser gab vor, dass die Tochter des Mannes einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe und fragte den Vater, wie viel Geld er für eine Kaution aufbringen könne. Der Mann bekam Zweifel und rief seine Tochter an, die die Lüge der Täter aufdeckte.

In beiden Fällen kam es glücklicherweise zu keinem finanziellen Schaden. Die Polizei mahnt zur Vorsicht und bittet um Meldung solcher Anrufe. (PM)


Mehr dazu:   Blaulicht  
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