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Nachricht vom 14.12.2022    

Geld richtig anlegen? Mit diesen fünf Tipps klappt es

Früher galt für Viele der Grundsatz "Verdienen, Sparen und Zinsen einstreichen". Diese Formel ist heutzutage leider nicht mehr wirksam. Auch wenn das Zinsniveau in den vergangenen Monaten wieder gestiegen ist, so liegen die Sparzinsen dennoch weiterhin deutlich unter den Werten, die vor zwei, drei oder vier Jahrzehnten üblich waren. Die Inflation ist um einiges höher als die Sparzinsen, was dazu führt, dass man unter dem Strich sogar Geld verliert, wenn man sein ganzes Geld auf dem Sparkonto lässt. Deswegen ist es sinnvoll, Geld zu vermehren und zu investieren. Wer noch kaum über Privatvermögen verfügt, für den ist der Einstieg ins Investieren nicht immer einfach. Doch aller Anfang ist schwer und unmöglich ist Investieren auch für Personen nicht, die kaum eigenes Geld haben. Mit den folgenden Tipps kann der Einstieg gelingen.

Symbolfoto NR-Kurier.de

1. Ziele festlegen
"Ein Dummer mit einem Ziel kommt weiter als ein zielloser Intelligenter": Wer planlos durchs Leben geht, kommt genau da raus: irgendwo. Das Gleiche gilt beim Thema Geld anlegen. Zu Beginn muss man klären, was man überhaupt genau erreichen möchte. Man sollte sich die Fragen stellen, was man mit dem Investment erreichen möchte, wie viel man investieren kann, welche Risiken man eingehen will, wie langfristig man investieren wird, etc. Die eigenen Investitionsziele zu definieren, ist der erste Schritt für eine erfolgreiche Anlage. Am besten schreibt man sich die Ziele auf und sucht anschließend nach Wegen und Strategien, wie diese Ziele erreicht werden können. Hierbei ist es wichtig, realistische Ziele zu wählen, bzw. größere Ziele in einzelne Etappen aufzuteilen. So können neu anfangende Anlegerinnen und Anleger schneller Erfolge sehen und das Risiko minimieren, die Motivation zu verlieren.

2. Notwendiges Wissen aneignen
Auf den ersten Blick scheint Investieren für Viele etwas Ominöses zu sein, dass man nicht durchschauen kann, wenn man nicht mindestens eine Million Euro auf dem Konto hat. Geld investieren ist jedoch, entgegen der geläufigen Vermutung, weder ein Hexenwerk noch eine große Kunst. Stattdessen geht es darum, die richtigen Entscheidungen zu treffen und vor allem nicht auf Gurus oder ähnliche Versprechen hereinzufallen. Das nötige Grundwissen sollte man sich über vertrauliche Quellen wie Fachzeitschriften, Lehrbücher oder Blogs aneignen. Erst, wer die grundlegenden Konzepte des Investierens wirklich verstanden hat, ist bereit, mit dem Anlegen zu beginnen.

In der Regel reicht es aber, es bei den grundlegenden Konzepten zu belassen. Wer nur liest, aber nie anfängt, wird keinen Erfolg haben. Es braucht keinen Doktortitel, um anzufangen. Man kann mit kleinen Beträgen beginnen, aus seinen Fehlern lernen und sich gleichzeitig weiterbilden.

3. Langsam anfangen
Wer gerade anfängt, Skifahren zu lernen, nimmt auch nicht gleich die schwarze Piste. Daher ist es wichtig, am Anfang die Dinge langsam anzugehen, schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Gerade bei Wertpapieren muss man sich zunächst an das tägliche Auf und Ab an den Börsen gewöhnen. Daher gilt, mit kleinen Schritten beginnen, um langfristig zum Ziel zu kommen. Am Anfang wird man Fehler machen. Das ist ganz normal und kann als Lehrgeld gesehen werden, um besser zu werden. Damit dieses Lehrgeld allerdings nicht zu hoch ausfällt, sollte man zu Beginn mit kleinen Summen experimentieren, die man im schlimmsten Fall bereit ist zu verlieren.

4. Die Kosten im Blick behalten
Investieren ist nicht gratis. Die Broker, über die man sein Geld in Wertpapiere anlegt, verlangen eine Gebühr für ihre Dienstleistung. Kosten, die einmal bezahlt wurden, können nicht mehr ausgeglichen werden. Wenn das Geld ausgegeben wurde, ist es weg und kann nicht mehr für zukünftige Investments eingesetzt werden. Entsprechend wichtig ist es, in Anlagen zu investieren, die hohe Renditen bei niedrigen Kosten versprechen. Damit bleiben insbesondere am Anfang nur klassische Anlagemöglichkeiten wie Einlagen bei Banken und natürlich Wertpapiere. Ziel ist es, Schritt für Schritt Vermögensaufbau zu betreiben. Je mehr Vermögen man besitzt, desto mehr Geld, das für einen arbeiten kann, steht zur Verfügung. Hohe Kosten und Gebühren fressen sich direkt in das Vermögen herein, wodurch es bei gleicher Rendite überproportional länger dauert, um die gewünschten Vermögensziele zu erreichen.

5. Geduld haben
Geduld und Ausdauer sind zwei grundlegende Eigenschaften, die man sich aneignen sollte, wenn man Erfolg beim Geld anlegen haben möchte. Anfängerinnen und Anfänger machen immer wieder den gleichen Fehler: Sie gehen enorme Risiken ein, die gewünschten Erfolge bleiben aus und die Motivation am Investieren löst sich auf. Genau das ist jedoch falsch. Wer noch nie große Kurseinbrüche mitgemacht hat, wird schnell panisch und handelt unüberlegt. Wie bereits erwähnt, gilt es, die Dinge langsam anzugehen. Wenn Krisen eintreffen, muss man einen kühlen Kopf bewahren: Panikverkäufe sind hier fehl an der Stelle. Einen Verlust macht man erst dann, wenn man seine Anlagen unter dem Wert verkauft, zu dem man sie erworben hat.
In den meisten Fällen erholen sich die Wertpapiere nach einiger Zeit wieder, das hat die Vergangenheit bewiesen. Man sollte also warten, bis sich die Situation wieder beruhigt hat. Einige Anlegerinnen und Anleger nutzen zudem die Strategie, bei sinkenden Kursen weitere Anteile zu tiefen Preisen zu kaufen. Das ist aber riskant und sollte nur gemacht werden, wenn man sich mit der Anlage auskennt.

Fazit
Wer heute möchte, dass sich Sparen noch lohnt, kommt nicht darum herum, sein Geld zu investieren. Aufgrund der Inflation verlieren die persönlichen Ersparnisse an Wert, wenn man sie einfach auf dem Sparkonto liegen lässt. Man sollte sich daher Gedanken machen, sein Vermögen aufzubauen und alternative Anlagemethoden zum Sparkonto zu erkunden. Am Anfang ist der Vermögensaufbau nicht ganz einfach. Wer die nötige Motivation mitbringt und die vorgestellten fünf Tipps befolgt, der ist bereits auf gutem Weg. (prm)



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