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Wirtschaft | Gastartikel


Nachricht vom 23.10.2021    

Psychologische Tradingfehler bei Kryptowährungen vermeiden

Kryptowährungen erfreuen sich schon seit einigen Jahren eines regelrechten Hypes. Bitcoins erreichen ein Hoch nach dem anderen. So steigen auch andere Kryptowährungen immer weiter in ihrem Wert. Beim Handeln wird der Trader aber oft irrational. Hier sind einige Tipps zu diesem Thema.

Foto Quelle: pixabay.com / sergeitokmako

Kryptowährungen gehen durch die Decke, obwohl bis jetzt nur ein Bruchteil der Bevölkerung in sie investiert. In den Niederlanden waren es 2017 gerade einmal ein bis zu zwei Prozent der Haushalte. Dabei ist die Zahl von Leuten, die Kryptowährungen als Zahlungsmittel verwenden noch kleiner. Bisweilen gibt es nämlich nur wenige Möglichkeiten damit zu bezahlen. Dazu kommt, dass es am Kryptowährungsmarkt oft unberechenbar zugeht und das meint noch deutlich schlimmer als an der Börse.

Komplexität so klein wie möglich halten
Um sich bei diesen Turbulenzen noch zurecht zu finden, versuchen Menschen, die Komplexität von Entscheidungen zu minimieren. Hierzu werden sogenannte Heuristiken verwendet, dabei wird auf das Verhalten anderer geachtet, um selbst Entscheidungen zu treffen. Solche Methoden können gerade beim Handel mit Kryptowährungen ziemliche Probleme machen. Bei Crypto Superstar erfährt man auch einiges über solche Methoden. Hier geht es zu den Crypto Superstar Erfahrungen.

Irrationaler Übermut
Als Einsteiger wird man meistens durch einen guten Freund oder bekannten auf den Kryptomarkt aufmerksam gemacht. Oftmals mit dem Versprechen, dass dort viel Geld zu holen sei. Ein fachfremder, der von den vielversprechenden Möglichkeiten am Kryptomarkt erfährt, verspürt dann oft den Drang dort schnell einzusteigen und sein Geld zu vermehren. Denn leider ist es oftmals so, dass unsere Entscheidungen auf Irrationalität beruhen, sowie auf Heuristik und Emotionen. So helfen uns diese Fähigkeiten zwar im täglichen Leben, jedoch nicht beim Handel mit Kryptowährungen. Hier sind sie sogar sehr schädlich.

Jeder durchläuft das sogenannte Social Proof
Fast jeder bekommt es aktuell mit, dass sich immer mehr Menschen mit Kryptowährungen beschäftigen und auch in den Markt investieren. Man sollte aber vorsichtig sein und sich gut informieren, bevor man selber investiert. Doch viele denken, wenn so viele Leute ihr Geld in Kryptowährungen stecken, dann muss es doch das Geld wert sein.

Es ist ein menschliches Verhalten bei Unsicherheit auf das Verhalten Anderer zu achten und sich dem anzupassen. Mehrheiten für die eigenen Entscheidungen heranzuziehen, wird als sozialer Beweis bezeichnet und ist eine heuristische Methode. Trader nutzen das durch sogenanntes Shilling aus. Shilling bedeutet, dass Trader es so aussehen lassen als ob gerade viele Menschen in bestimmte Währungen investieren. Dadurch wird die Nachfrage stimuliert.

Weil die Kryptowährungstechnologie so kompliziert ist und die Meisten sie nicht vollständig durchdringen, orientieren sie sich an Anderen. Sollte man selber fest entschlossen sein auch in den Kryptomarkt zu investieren, ist es ratsam über die Herdenmentalität hinauszuwachsen.

Autoritäres verhalten ist weit verbreitet
Da jeder mal am Anfang Neueinsteiger ist, neigen viele dazu sich an jemanden zu orientieren, der Mit Kryptotrading schon sehr viel Geld gemacht hat. Der Eindruck den eine solche Person auf einen selber macht führt dazu, dass man ihr folgt. Weil wir schon als Kinder gelernt haben Autoritätspersonen ernstzunehmen, folgen wir also eher jemandem der sich schon einen Status in einem speziellen Bereich erarbeitet hat. Doch auch solche Autoritätspersonen irren. Gerade bei einem Markt, in dem täglich neue hoch komplexe Technologien zum Einsatz kommen. (prm)

Gast Autor:
Finixio Ltd.



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